Schon wieder Vorwürfe wegen Volksverhetzung bei Pegida Dresden

In Duisburg griffen Pegida Gegendemonstranten Polizeipferde an

Hoher Besuch aus Belgien stand heute bei Pegida in Dresden am Rednerpult.

„Wer Koran sät, wird Dschihad ernten.“ – das sagte unter anderem Filip Dewinter von der flämischen Partei „Vlaamse Belang.“ An seiner Seite dabei die ehemalige Schönheitskönigin Anke van Dermeersch, die als erste Politikerin Europas ein Burkaverbot durchsetzte.

Ein Teilnehmer der Gegendemo wurde festgenommen, die MOPO spricht in Zusammenhang mit den Reden der beiden Gäste aus Belgien von Volksverhetzung.

Lutz Bachmann photo
Photo by Metropolico.org

Die PEGIDA-Bewegung von Lutz Bachmann sei dagegen „nur“ islamfeindlich.

Ob diese Schlagzeilen nun erneut staatsanwaltschaftliche Ermittlungen auslösen werden, bleibt offen. Weder gegen Akif Pirrincci, noch gegen den „Galgenmann“ führten die Ermittlungen zu einem Gerichtsverfahren.

Die Reden der Veranstaltung sind auf Youtube verfügbar, so dass sich jeder selbst eine Meinung bilden kann, was sich am Rednerpult abgespielt hat.

In Duisburg fand auch eine Pegida Kundgebung statt. Dort griffen Teilnehmer der Gegendemo sogar die Polizeipferde an und verletzten sie mit Pfefferspray.

Hier der Polizeibericht:

Duisburg (ots) – Nachdem um viertel vor acht die erste Flasche in Richtung Pegida flog, setzten die Polizeikräfte vorsorglich die Schutzhelme auf.

Als der Pegidaumzug sich gegen 20:00 Uhr in Bewegung setzte, versuchten etwa 100 Gegendemonstranten die Polizeisperre in Richtung Pegida zu durchbrechen. Die teilweise Vermummten rissen dabei einige Bauzäune um, gingen die Polizeipferde mit Absperrbaken an und bewarfen Polizisten mit Flaschen.

Der Durchbruchsversuch misslang und die Angreifer wurden auf die Bahnhofsvorplatte zurückgedrängt. Dabei setzten die Beamten auch den Einsatzmehrzweckstock und Pfefferspray ein. Drei Störer konnten dabei festgenommen werden.

Gegen sie sind Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet worden. Es gab keine Verletzten auf Seiten der Polizei.

Während des Umzuges versuchten Kleingruppen mehrmals vergeblich an die Pegida-Teilnehmer zu gelangen. Dabei bewarfen sie im Bereich der Friedrich-Wilhelm-Straße die eingesetzten Polizisten mit Steinen. Bei der Abschlusskundgebung von Pegida versuchten teilweise vermummte Gegendemonstranten erneut erfolglos die Absperrlinie zwischen „Links“ und „Rechts“ zu durchbrechen.

Um kurz vor neun beendete auch die Pegida ihre Veranstaltung und die Teilnehmer wanderten ab. Einen 16-Jährigen, der vermummt mit einer Fahnenstange auf einen Polizisten eingeschlagen hatte, übergaben die Beamten nach Personalienfeststellung und Anzeigenaufnahme den Eltern.

Einen 17 Jahre alten Mann identifizierten die Polizisten als Steinewerfer und nahmen ihn fest.

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