Schleuser kassierten bis zu 2500 Euro pro Person – drei Iraker festgenommen

Hamburg (OTS) Die Staatsanwaltschaft Hamburg und das Landeskriminalamt Hamburg (LKA 64) haben heute drei Haftbefehle und fünf Durchsuchungsbeschlüsse in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Schleusung vollstreckt.

Drei Beschuldigte im Alter von 23, 24 und 38 Jahren wurden dem Haftrichter zugeführt.

Seit Juni 2015 ermitteln die Beamten gegen die drei aus dem Irak stammenden Beschuldigten. Ihnen wird vorgeworfen, insgesamt 32 überwiegend aus Syrien und dem Irak stammende Personen gewerbsmäßig eingeschleust zu haben. Dabei sollen die drei Tatverdächtigen bis zu 2.500 Euro pro Person erhalten haben.

Die Migranten wurden in Österreich oder Ungarn mit dem Auto oder der Bahn abgeholt und dann nach Deutschland gebracht oder an deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen aufgenommen und in verschiedene skandinavische Länder geschleust.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg erließ das Amtsgericht Hamburg Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse für drei in Hamburg, Rosengarten (Niedersachsen) und Riesa (Sachsen) wohnende Beschuldigte, die heute vollstreckt wurden. Darüber hinaus wurden zwei Wohnungen in Darmstadt (Hessen) und Riesa durchsucht, da die dort wohnenden Tatverdächtigen (29, 28) im Verdacht stehen, an der Abwicklung der finanziellen Transaktionen beteiligt gewesen zu sein.

Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Die Auswertung dauert an.

Die drei Beschuldigten wurden verhaftet. Während der 38-jährige aus Riesa stammende Tatverdächtige dem Untersuchungsgefängnis in Dresden zugeführt wurde, kamen die beiden 23 und 24 Jahre alten Tatverdächtigen aus Hamburg und Rosengarten in die Untersuchungshaftanstalt in Hamburg.

Die Ermittlungen des dauern an.


 

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