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Wenn sich namhafte „Journalisten“ in der einzig wahren seriösen „Presse“ über die Wahl der linksextremen Juristin Barbara Borchardt zur Verfassungsrichterin echauffieren, muss etwas faul an der Sache sein. Der Vorgang zeigt vor allem, wie große Teile des Staatsapparates und der Parteien von links unterwandert und hoffnungslos mit deren Ideologie verseucht wurden. Borchardt ist nicht die erste Funktionärin, die die DDR nicht als Unrechtsstaat bezeichnen will, ähnlichen Nonsens hat man schon zuhauf aus Reihen von SPD und Linken gehört. Der Unrechtsstaat von heute heißt BRD, darum geht es und das wird durch die Scheindebatte verschleiert.

In einem Rechtsstaat wäre links neben der Sozialdemokratie kein Platz für weitere Parteien. Das Unrecht der DDR wurde nach der sogenannten „Wiedervereinigung“ unter dem Kürzel PDS weitergeführt und firmiert heute als „Linke“. Damals hätte man das immense Vermögen der SED beschlagnahmen und zur Opferentschädigung verwenden können. Statt dessen ließ man die Stasi-Seilschaften gewähren und bediente sich ihrer. Eine wirkliche Aufarbeitung hätte bedeutet, nicht nur ein paar Museen und Gedenkstätten zu errichten, sondern sämtlichen SED- und Stasi-Angehörigen den Zugang zu politischen Ämtern und Beamtenwesen lebenslänglich zu verwehren. All das ist nicht geschehen.

Nun ist aus der Bundesrepublik mit dem Grundgesetz als Verfassungsprovisorium ein verkappter Linksstaat geworden, der nur dem äußeren Schein nach eine „soziale Marktwirtschaft“ betreibt. Die Bolschewiken von Wagenknecht bis Borchardt wettern noch immer gegen Kapitalismus, als wären wir nicht längst wieder zu Planwirtschaft und Herrschaft der Funktionäre zurückgekehrt.

3 KOMMENTARE

  1. Kann bestätigen, dass die mir bekannten Genossen sämtlich auf ihre neukapitalistischen Beine gefallen sind. Diesmal wird anders, denn es gibt keinen „Westen“ mehr. Es sei denn, man ist auf der richtigen Seite.

  2. Damals hätte man das immense Vermögen der SED beschlagnahmen und zur Opferentschädigung verwenden können. Statt dessen ließ man die Stasi-Seilschaften gewähren und bediente sich ihrer.
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    Ja, vor allem die Siegesmacht USA!
    Denn genau dort landeten, verblieben und verbleiben die wichtigsten Stasi-Akten, in denen die Stasi die Kellerleichen der westlichen Politiker – vornehmlich die aus der BRD – vermerkt haben.
    Gröbaz nahm sein Wissen darüber bekanntlich mit ins Grab. Erika & Co wissen das nur zu genau.
    Und sollten sie dereinst es altersbedingt vergessen; lebendige Kronzeugen aus den Stasi-Seilschaften wirken noch sehr lange und hervorragend als Anti-Alzheimer-Mittel

  3. „“Linksextremen Juristin Barbara Borchardt zur Verfassungsrichterin.““
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    … … … „WAS DAMALS RECHTENS WAR, KANN HEUTE NICHT UNRECHT SEIN!“
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    Zwar stellte Herr MP-Filbinger damals unmissverständlich klar, dass sich seine Aussage auf nicht auf die NS-Gesetze, sondern auf die, seit 1872 im Militärstrafgesetzbuch bezog. Was aber dem linken Pack dieser Bundesrepublik nicht anfocht und ficht, bis zum heutigen Tag das Gegenteil zu behaupten.
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    Nun lässt die Einlassung der linksextremen Juristin Barbara Borchardt zu den SED-Gesetzen der DDR diesen „Interpretationsspielraum für Unterstellungen“ (wie damals bei Herrn MP-Filbinger) im heutig „sozialdemokratisierten Merkel-Regime“ definitiv nicht mehr zu.
    Was aber ganz offensichtlich sie (und anderweitig Interessierte) nicht daran hindert, diese „Unrechtsstaat-Faktenverweigerin“ zu einer angeblich demokratischen Verfassungsrichterin küren zu lassen!

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