Schauhin: Obdachloser stirbt mitten im „Wir-helfen- Deutschland“

Leichenfund im alten Klinikum

Wieder einer von vielen Fällen: Ein Obdachloser wurde tot aufgefunden – mitten im reichen Deutschland der Willkommenskultur.

Während Merkel Kanzlerinnentränen vergießt und dem Propagandaschwindel um den Tod des kleinen Aylan Kurdi aufgesessen ist, dessen Vater ein Schlepper war, dessen Leichnam man ganz offensichtlich nicht so aufgefunden hat, wie es die Bilder der „Fotografin“ suggerieren wollen, sterben Deutschlands Obdachlose unbemerkt von der Öffentlichkeit einfach so vor sich hin.

Wen interessiert dieses Schicksal? Der Tote sieht wahrscheinlich ziemlich unappetitlich aus und lässt sich nicht für eine Kampagne herrichten:

Gifhorn (ots) – Am Freitag, 11.09.2015, gegen 22:15 Uhr, teilen zwei namentlich bekannte Zeugen der Gifhorner Polizei mit, dass sie im Gebäudekomplex des leersteheden (ehemligen) Gifhorner Klinikums, Bergstraße 30, 38518 Gifhorn, eine leblose Person aufgefunden hätten.

Vor Ort wird durch die Polizei in einem Gebäude ein männlicher Leichnam aufgefunden. Nach ersten Ermittlungen dürfte es sich hierbei um einen 57-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz handeln. Eine bereits längere Liegenzeit der Leiche ist anzunehmnen.

Weitere Ermittlungen zur Identität und genauen Todesursache dauern an.

Hinweise auf ein Verbrechen oder sonstige Fremdeinwirkungen haben sich bisher nicht ergeben.

Mit weiteren Ermittlungsergebnissen ist in der kommenden Woche zu rechnen.

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5633 Artikel
Frisch aus der Redaktion

9 Kommentare

  1. In all diesen Fällen sollen Schuldgefühle beim Einzelnen erzeugt werden,
    der aber nicht für die Einzelschicksale in der Weise verantwortlich gemacht
    werden kann, wie man die „Macher“, die politisch Verantwortlichen, verantwortlich machen könnte und müsste. Nur – wer von uns könnte das,
    die wir jahrelang zu „Stillhaltern“, zu Unmündigen, erzogen wurden?

  2. Ich hab keine verdammte Ahnung, was man mit diesem Artikel erreichen will. Ich frage mich aber, ob der Autor wohl selbst den nächst besten Not leidenden Obdachlosen bei sich aufnehmen würde? — Ich hatte mal den obdachlosen Kumpel eines Freundes ein paar Wochen bei mir und kann sagen: Es lief nicht nach Drehbuch. Es kann anstrengend werde Und das ahnen viele, die jetzt mit dem erigierten Zeigefinger, aber tatenlos unterwegs sind.

  3. Andreas Kommentar ist auch nicht verständlich, obwohl sie die Unverständlichkeit des Artikels über den toten Obdachlosen kritisiert –
    mangels Verständnis.
    Wenn zwar verstanden werden soll, dass die Rhetorik mit dem Ausdruck „erigierter Zeigefinger“ aufgepeppt werden sollte – es ist eine sexistische
    Belästigung, die hier nichts zu suchen hat.
    Die Kommentatorin weiß offensichtlich nicht, was sie sagt.
    Denn mit „erigiertem Glied“, – das meint nämlich der Ausdruck „erigierter Zeigefinger“ -, rennt nun wahrlich niemand durch die Gegend, wenn er etwas
    über das Elend der Obdachlosen gewahr wird. Wäre zu pervers.

Kommentare sind deaktiviert.