Geimpfte sollen weniger #Rundfunkbeitrag zahlen

Der Wirbel um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erhöhung des Rundfunkbeitrags um magere 86 Cent hat sich noch nicht gelegt, da versuchen die Intendanten von ARD und ZDF die Wogen mit einem neuen Vorschlag zu glätten.

Man könne beispielsweise Geimpften die Gebühren um 0,5 Prozentpunkte pro Pieks erlassen, da sie einen wertvollen Beitrag zur Volksgesundheit leisten, so Tom Burro (WDR). Heino Himmler vom Zwangsdeutschen Funk stellt auch eine Belohnung für Beiträge in sozialen Netzwerken in Aussicht, sofern mit diesen die Sendungen der "Öffentlich Rechtlichen" verlinkt würden: "Wer sich gegen Hatespeech richtet und unsere Inhalte verbreitet, sollte für sein zivilgesellschaftliches Engagement ausgezeichnet werden." Dies könne mit einer Pay per Click Lösung umgesetzt werden, die demokratiebegeisterte Zuschauer als Zusatzapp in ihr Twitterkonto implentieren müssten. 

Weiterhin wird diskutiert, ob man Straftätern, die beispielsweise wegen Äußerungen in sozialen Netzwerken vor Gericht landen, nicht mit besonderen Auflagen und Angeboten zur Resozialisierung entgegen kommt. Mit einer Verpflichtung, sich täglich anhand von "tagesschau" und "Heute journal" zu informieren, ließen sich Haftstrafen verkürzen und leichter zur Bewährung aussetzen. "Das allerdings", so ist man sich einig, "muss mit moderner Technik überwacht werden. Da inzwischen jeder ein Smartphone bei sich trägt, sollte das kein Problem sein."

So wandeln sich die Zeiten. Früher erteilten Eltern ihren Kindern für schlechtes Benehmen noch Fernsehverbot, heute ist es andersherum. Wahrlich, eine schöne neue Welt im besten Deutschland, das wir je hatten.