Salafisten und #Pegida treffen in Wuppertal aufeinander

Foto: Zentralrat der Ex-Muslime demonstriert in Wuppertal gegen Scharia Polizei / blue news

„Scharia Polizei“ Gründer Sven Lau plant Solidaritätskundgebung am 14. März

Einer der Köpfe in der deutschen Salafistenszene ist der Konvertit Sven Lau. Nach mehreren Zeitungsberichten hat sich der Extremist schon in Lagern der IS Milizen in Syrien aufgehalten. Focus

Nun plant er offenbar eine Solidaritätskundgebung für die „muslimischen Gefangenen weltweit „ in Wuppertal für den 14. März laut verschiedener Videobotschaften im Internet und Aufrufen über Facebook, bei der auch Spenden gesammelt werden sollen.

Das ruft die Gegner auf den Plan. Das Internetportal Blue News berichtet über eine geplante Gegendemo von Pegida NRW.

Was werden die Behörden entscheiden? Werden die Kundgebungen gestattet? Welche Auflagen werden erteilt? Licht aus, für wen? Und was sagt die sogenannte „Antifa“ dazu? Für oder gegen wen werden sie in Wuppertal aufmarschieren? Planen sie auch schon eine „Gegendemo„?

Sven Lau war wegen seiner Kontakte nach Syrien für drei Monate in Haft genommen worden, auch der Reisepass wurde ihm entzogen, so dass weitere Reisen nach Syrien nicht möglich sind. Ansonsten konnte der Konvertit von der Justiz nicht belangt werden. SZ

Sein Beispiel zeigt, dass der radikale Islam kein reines Problem von Migranten ist, sondern differenziert betrachtet werden muss. Mehrfach hatte der Zentralrat der Ex-Muslime im letzten Jahr gegen die sogenannte Scharia-Polizei in Wuppertal demonstriert, die Sven Lau direkt nach seiner Haftentlassung in Wuppertal „gegründet“ hatte. Diese Aktivitäten auf deutschen Straßen hatte vor allem Flüchtlinge aus islamischen Ländern geschockt.

Deutschland hat oder hätte eigentlich ganz andere Probleme zu lösen, könnte man meinen. Doch der Glaubenskrieg auf den Straßen ist ein Teil der Realität geworden, ob man es nun wahrhaben will oder nicht.

Wenn die Behörden nichts anderes entscheiden, dann treffen in Wuppertal erstmals Salafisten und Pegida Anhänger – dieses Mal in der Rolle der Gegendemonstranten – aufeinander. Wie hoch zahlenmäßig das Aufkommen beider Seiten sein wird, ist noch offen.


Bildquelle:

scharia polizei photo
Photo by blu-news.org
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3 Kommentare

  1. wenn wir als bürger nicht mehr zu sagen haben als wirtschaftsflüchtlinge oder scheinasylanten werden wir hier in unserem eigenen lande bald fremde sein- so kann es hier nict weiter gehen in der bananenrepublik der BRVD ich habe die schnauze voll und sage wir müssen uns gegen alle angloamerikanischen und zionisten sowie alle deutschenhasser aus unserem lande herauswerfen. leider wird es dabei nicht mehr friedlich zugehen sonern es wird sich ein sturm und ein feuer ausbreiten und alle diese parasiten und ratten vernichten
    WIIIIIIIRRRRRRRR SSSSSSIIIIIIIINNNNNNNDDDD DDDDDDDAAAAAAAASSSSSS VVVVVVVVVVOLLLLLLLLLKKKKKK !!!!!!!!!!!!!!

    • Puh! Immerhin werden hier solche grenzwertigen Kommentare nicht zensiert. Aber ich darf doch sehr bitten, die Webseitenbetreiber hier nicht in Schwierigkeiten zu bringen.
      Es ist jedoch keine Frage, dass wir solche Glaubenskriege auf unseren Straßen und die angeblich nur „schleichende“ Islamisierung nicht widerspruchslos hinnehmen sollen.

      In den letzten drei Jahrzehnten ist der Einfluss der Kirchen auf das öffentliche Leben zurückgegangen, jetzt schickt sich eine noch archaischere Religion an, ihren Einfluss auszuüben und über den Alltag der Menschen bestimmen zu wollen, das ist aber nicht allen Einwanderern mit muslimischem Hintergrund recht, denn sie haben hier Schutz gefunden und müssen nicht die Scharia fürchten, wenn sie kein Kopftuch tragen wollen oder vom Glauben abfallen.
      Dass ausgerechnet überdurchschnittlich viele deutsche Jugendliche vom Salafismus begeistert sind, ist ein deutliches Warnsignal, das aber übersehen wird, es könnte ja Wählerstimmen kosten.
      Statt diese Ideologie nur zu bekämpfen mit Bomben in den islamisierten Ländern, gilt es eine bessere Alternative zu entwickeln, die auch die religiotisierten Menschen überzeugt und sie davon abhält im Namen ihrer erfundenen Götter zu kämpfen

      • Darum geht es nicht. Die Bundesregierung will sich ein neues Volk schaffen. Das braucht nur eine Voraussetzung erfüllen. Es muss möglichst dumm sein. Das erfüllen nun mal viele Migranten. Wie sonst sollte man erklären können, dass Signore Mario Draghi noch frei rumläuft?

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