RWE Fahrzeuge „entglast“: Klima-„Aktivisten“ festgenommen

Düren/Jülich/Aachen: Am Samstagabend nahm die Polizei zwei Tatverdächtige einer Sachbeschädigung an einem Fahrzeug des Energiekonzerns RWE vorläufig fest.

Gegen 22.50 Uhr meldeten Zeugen der Polizei, dass gerade mehrere Personen an einem im Stadtgebiet Jülich geparkten Fahrzeug sämtliche Scheiben einschlugen und das Fahrzeug beschädigten. Zudem beklebten die Tatverdächtigen das Fahrzeug mit Aufklebern mit Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau durch RWE. Das Fahrzeug war deutlich als Fahrzeug des Konzerns erkennbar. Die eintreffenden Polizeikräfte trafen in der Nähe zwei Tatverdächtige an. Die Frau und der Mann wollten ihre Personalien nicht angeben und wurden vorläufig festgenommen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach möglichen weiteren Tatverdächtigen verlief negativ.

Die Frau konnte im weiteren Verlauf der Ermittlungen unter Einbeziehung der Aachener Ermittlungskommission Hambach anhand eines Ausweises identifiziert werden. Der männliche Tatverdächtige konnte nicht identifiziert werden und wurde erkennungsdienstlich behandelt. Während der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen erschienen mehrere, augenscheinlich der Aktivistenszene angehörige, Personen vor der Polizeiwache in Jülich und verlangten lautstark die Freilassung der Tatverdächtigen. Sie entfernten sich nach bisherigen Erkenntnissen später selbstständig.

Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der Tatort wurde durch die Kriminalpolizei auf Spuren untersucht und die weiteren Ermittlungen gegen die beiden Tatverdächtigen wegen Sachbeschädigung werden durch die EK Hambach geführt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt


Artikelbild: Symbolbild / Foto: albund / 123RF Lizenzfreie Bilder

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1 Kommentar

  1. RWE sollte das verblödete „Selbstzensur“ auf Schadensersatz verklagen. Da die eh nicht zahlen, sollte entsprechende Haft beantragt und hoffentlich auch ausgesprochen werden! Ist meine pers. Meinung!

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