Rosenheim: 30-jährige Frau vor Unterkunft vergewaltigt – verhafteter Asylbewerber streitet Vorwürfe ab

WASSERBURG, LKR. ROSENHEIM. Eine 30 Jahre alte Frau soll am späten Freitagabend in unmittelbarer Nähe einer Gemeinschaftsunterkunft in Wasserburg von einem Mann vergewaltigt worden sein. Zahlreiche Polizeibeamte durchsuchten am Folgetag die Asylbewerberunterkunft und nahmen einen 20-Jährigen unter Tatverdacht fest, der Mann bestreitet die Vorwürfe. Das Amtsgericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Sonntag einen Haftbefehl.

Symbolbild / Foto: albund / 123RF Lizenzfreie Bilder

Wie die Frau (30) später angab, hatte sie sich im Laufe des Freitagabend in der zentralen Gemeinschaftsunterkunft in der Anton-Wogner-Straße mit Bewohnern getroffen. Als sie kurz nach 23.00 Uhr die Unterkunft verlassen habe, sei ihr einer der Männer ein Stück weit nachgelaufen und habe sie auf der Straße vergewaltigt. Nach den Tathandlungen wäre der Täter zurück in die Gemeinschaftsunterkunft gegangen. Im Laufe der Nacht wurde die Tat bei der Polizeiinspektion Wasserburg angezeigt.

Beamte von Schutz- und Kriminalpolizei sowie der Bundespolizei beteiligten sich tags darauf an einer Durchsuchungsaktion in der Asylbewerberunterkunft, in der etwa 80 Personen gemeldet sind. Unter Tatverdacht konnte ein 20-Jähriger sierra-leonischer Staatsangehöriger widerstandslos festgenommen werden, gegen den die Staatsanwaltschaft Traunstein – Zweigstelle Rosenheim – einen Haftbefehlsantrag stellte. Das Amtsgericht Rosenheim gab dem Antrag am Sonntag statt, der 20-jährige Tatverdächtige kam in eine Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Der Mann streitet die Vergewaltigung ab. Bei der Kripo Rosenheim laufen jetzt die Ermittlungen zur Klärung des Falles.

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1 Kommentar

  1. Sie trifft sich mit den Goldstücken und geht alleine um 23.30 Uhr nach Hause… Eine Frau in Deutschland hat nun hoffentlich einen wichtigen Lern- und Einsichtsprozess gemacht…

    Leider erst nachdem diese Leute eingeschleust wurden.

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