Religion ist männlich und doof!

Gibt es weibliche Religionsstifterinnen?

Abraham, Jesus und Mohammed waren Männer und gründeten Judentum, Christentum und Islam.  Auch der im Westen so verklärte Buddhismus wurde von einem übergewichtigen Mann erfunden, der den Weg der Mitte predigte und die Erleuchtung erlangt haben soll. Buddhismus gilt mehr als eine Weltanschauung, beruht aber auf demselben Prinzip, wie die drei großen monotheistischen Lehren. Der Verkünder oder Begründer ist im Besitz des alleinigen Zugangs zur Wahrheit und ist männlich.

Abraham hat quasi mit dem Judentum den Monotheismus erfunden. Alle paar Jahre nach seinem Ableben trat ein neuer Prophet in Erscheinung, der seine Position übernahm. Moses, David und all die anderen Typen.

Irgendwann kam dann ein Freak namens Jesus und spaltete das auserwählte Volk. Statt es von den Römern zu befreien, wie Moses einst die Israeliten aus Ägypten führte, ließ sich dieser Esofreak von seinen Häschern schnappen und ans Kreuz nageln. Das passte den Juden nicht, aber einigen anderen imponierte das so sehr, dass sie den Glauben nun auf Monotheismus 2.0 updateten und das Ganze dann Christentum nannten. Später coverte ein arabischer Kriegsherr namens Mohammed diesen Trick und mit Monotheismus 3.0 war der Islam auf den Weg gebracht.

Wäre irgendeine dieser großen Lehren tatsächlich der Weg zu innerem und äußerem Frieden, zur Nächstenliebe und zur Wahrheit, so wie sie es alle vorgeben zu sein, dann müsste die diesseitige Welt längst dem Paradies gleichen, wäre da nicht dieser Strickfehler im System, dass das Paradies erst im Jenseits verwirklicht werden kann. Also braucht es gar keine friedliche Welt voller Glückseligkeit, nein es kann sie gar nicht im Diesseits geben. Die Verheissung auf ein Leben danach verhindert den Frieden auf Erden.

Zudem bräuchte es keine Religionen mehr, wenn es ein Leben in paradiesischen Zuständen geben würde. Erst in der Not wird der Mensch fromm und beginnt zu beten. Religionen leben von der Not der Menschen – sie aufzulösen wäre ihr Todesurteil.

Und warum haben die heutigen Religionen keine weiblichen Religionsstifterinnen? Weil es undenkbar gewesen wäre in einer Zeit, die von Männern dominiert wurde und auch heute noch wird. Diejenigen, die dazu das Zeug gehabt hätten, landeten auf dem Scheiterhaufen.

Und immer noch ist es gefährlich in vielen Regionen auf der Welt, den falschen Glauben oder gar keinen Glauben zu haben oder das falsche Geschlecht. Es kann einen den Kopf kosten. Es kann jeden überall treffen, wenn er an den Falschen gerät. Religion war noch niemals in der Geschichte der Menschheit ein Instrument zum Friedenstiften, sondern zur Festigung der Herrschaft.

Der Blogger Steve Pavlina hat 10 Gründe zusammengefasst, warum es besser ist, niemals eine Religion anzunehmen:

1. Spiritualität für Dumme

Wenn man das Bewusstsein einer Schnecke hat und die eigenen Gedanken in einem Morast von Schande und Schuld stecken (vielleicht auch in einer Spirale aus Drogenmissbrauch und Selbstmordgedanken), dann kann es dazu beitragen, auf ein höhere Bewusstseinsstufe zu steigen, wenn man einer Religion beitritt. Das eigene Denken bleibt jedoch unglaublich dysfunktional; man hat lediglich eine fehlerhafte Denkweise gegen eine andere getauscht.

Für einigermaßen intelligente Menschen, die nicht unter größeren Schwierigkeiten mit niedrigem Selbstbewusstsein leiden, schränkt eine Religion das Bewusstsein auf lächerliche Art und Weise ein. Während manche religiöse Glaubensansätze kraftspendend sein können, wird die Entscheidung, einer Religion formell beizutreten, im Großen und Ganzen nur den Geist mit einer saftigen Last und falschen Auffassungen beschweren….

…. und weiter:

2. Verlust der spirituellen Tiefenwahrnehmung

Einen der schlimmsten Fehler, den man im Leben machen kann, ist seine Identität mit einer bestimmte Religion oder Philosophie zu verknüpfen, wie indem man sagt ich bin Christ…

3. Technisiertes Gehorsamkeitstraining

Religionen sind autoritäre Hierarchien, um den freien Willen zu unterwerfen…

Religionen sind sehr effektiv dabei, Menschen in Schafe zu verwandeln. Sie sind eines der mächtigsten Instrumente sozialer Konditionierung.

4. Zeitmanagement für’s Klo

Wenn man ernstlich Zeit für religiösen Praktiken opfert, dann kann man mit Sicherheit behaupten, dass man Zeitmanagement für’s Klo praktiziert und viel von seiner wertvollen Zeit herunter spült, für die man wenig oder nichts wiederbekommt.

5. Unterstützung des lokalen Pädophilen

Warum ist es katholischen Pfarrern nicht erlaubt, zu heiraten? Es hat nichts damit zu tun, dass es in der Bibel steht oder das sie vom Zölibat profitieren würden. Diese Regel wurde von der Kirche erfunden, damit keine Erben produziert werden. Wenn ihre Pfarrer starben, ging ihr Besitz zurück an die Kirche, um so die Reichen noch reicher zu machen…

6. Inzucht ist am Besten

Religionen begünstigen häufig inzestuöse, soziale Netzwerke…

Man wird ermutigt, mehr Zeit mit Menschen zu verbringen, die das selbe Glaubenssystem teilen, während man sich von den Menschen mit unvereinbarem Glauben fern halten soll. Manchmal wird das subtil gemacht; dann wieder offensichtlicher….

7. Zwischen Schwachsinn und Heuchelei wählen

Wenn man sich einer Religion verschreibt, hat man nur zwei Optionen. Man kann ein Schwachsinniger werden oder ein Heuchler…

Zuerst gibt es den Pfad des Schwachsinns. Man kann freiwillig den ganzen, durch Menschen erfundenen, Blödsinn schlucken. Man muss akzeptieren, dass die Erde gerade mal 10.000 Jahre alt ist. Man glaubt Dinge über Tote, die wieder auferstanden sind….

8. Vererbte Lügen

Praktiziert man etwa immer noch die Religion, in die man geboren wurde? Bestimmt ist man mittlerweile aus den Babysachen herausgewachsen. Wäre es nicht an der Zeit, auch aus seiner Baby-Religion herauszuwachsen?

Was wäre, wenn man in eine andere Kultur hineingeboren worden wäre? Wäre man dann bewusst genug gewesen, um den Weg zurück zum derzeitigen Glaubenssystem zu finden? Oder ist der derzeitige Glaube etwa ein Resultat der Umgebung und nicht eines der bewussten Entscheidung? ….

9. Mitgefühl in Ketten

Religiöse Regeln und Gesetze behindern die Bewusstseinsentwicklung. Dadurch entstehen viele Probleme, wie sinnlose Gewalt und Kriegsführung. Diejenigen, die Gewaltlosigkeit als eine Regel oder ein Gesetz predigen, sind meistens die Gewalttätigsten von allen. Solchen Leuten kann man nicht trauen, weil sie gegen ihre öffentlich proklamierten Werte mit den schwächsten Ausreden überhaupt verstoßen….

Je religiöser ein Mensch wird, desto weniger Mitgefühl zeigt er/sie.

10. Glaube ist Angst

Religion ist die systematische Vermarktung der Angst.

Gesegnet seien die Armen (spendet ordentlich). Gesegnet seien die Bescheidenen (gehorcht). Gesegnet seien die Demütigen (stellt Autoritäten nicht in Frage). Gesegnet seien die Hungrigen (macht uns reich bis es weh tut). Gesegnet seien die Gnädigen (wenn ihr uns erwischt, wie wir was Falsches tun, lasst uns gehen). Gesegnet seien die mit einem reinen Herzen (weil ihre Hirne ausgeschalten sind). Gesegnet seien die Furchtsamen, die Feigen und die Ängstlichen. Gesegnet seien die, die uns ihre Macht geben und unsere Sklaven werden. Muhahahaha!

….

den ganzen übersetzten Text hier:

10 Gründe niemals eine Religion zu haben

Ich drücke mich da nicht immer so gewählt aus, denn das Diskutieren mit religiösen Menschen ist genauso ermüdend und zwecklos wie das mit Fußballfans, wenn sie nicht wahrhaben wollen, dass ihre Mannschaft einfach Kacke gespielt hat: Religion ist Kacke!


Fuck religion

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Wolfgang van de Rydt
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1 Kommentar

  1. Es ist ziemlich abgesichert ( allderdings ( natürlich ) immer wieder geleugnet und (natürlich) bestritten ) dass Mohammed nie gelebt hat sondern nur ein Konstrukt interessierter Personen war. Was ( natürlich ) nicht wesentlich die Wirkkraft des Machwerkes dieser interessierten Personen, des Koran, schmälert.
    Details hierzu siehe z.B. Buch „Good Bye Mohammed“.
    Das ist (natürlich) schwer zu verkraften für Leute, die entlang entsprechender Linien sozialisiert wurden und mit dieser Erkenntnis sehr viel umdenken und neu nachdenken müßten, was erheblichsten Aufwand und Anstrengung nach sich zöge.

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