Der ultra-orthodoxe Rabbiner Chaim Kanievsky hat die Thora-Studenten aufgefordert, sich nicht auf das Coronavirus testen zu lassen, damit sie nicht in Quarantäne und ihre Studien unterbrechen müssen. Ronni Gamzu, der Coronavirusbeauftragte des Gesundheitsministeriums warf dem Rabbiner, der seine Aufforderung auch die Leiter der Hochschulen gerichtet hatte, daraufhin vor, er gefährde die gesamte ultra-orthodoxe Gemeinschaft. Wie israelheute berichtet, brach daraufhin ein Sturm der Entrüstung los, der die Regierung Netanjahu ernsthaft gefährden könnte.

Die Orthodoxen beklagen weiterhin, dass die Behörden mit zweierlei Maß gegen Versammlungen vorgingen. Linke Demonstranten könnten sich Woche für Woche versammeln, während Veranstaltungen der Orthodoxen verhindert würden.

6 KOMMENTARE

  1. Nicht daß ich das mit den Test’s gutheißen würde.
    Aber, die Ultraorthodoxen wollen immer Sonderrechte aus religiösen Gründen. Und die bekommen sie auch meistens aber zufrieden sind sie dann immer noch nicht.
    Das sind eben die Ultraauserwählten.

  2. Man kann sich vielleicht noch erinnern, dass vor einigen Jahren der junge Augstein als einer der 10 schlimmsten Antisemiten in die Liste des Simon Wiesenthal Zentrums aufgenommen wurde, weil er völlig zutreffend die Haredim und islamistische Fundamentalisten verglichen hat und zahlreiche Ähnlichkeiten feststellen konnte.

    Besonders friedlich sind diese Leute auch nicht, wenn man den Mord an Rabbin sieht und das Vorrausgehende Todesritual (Pulsa di Nura), das von 13 ultraorthodoxen Juden in schwarzmagischer Weise durchgeführt wurde. Oder wie sie die Palestinenser als Untermenschen kathegorisieren.

    Israel ist das Land, das überall auf der Welt Geld einsammelt, um genau diesen Individuen auf geraubtem Land ein schönes Leben zu ermöglichen. Und so vermehren sie sich mit sehr sehr vielen Kindern, wie die islamistischen Fundamentalisten und machen Stück für Stück einen immer größeren Teil der Bevölkerung Israel aus.

    Das Geld für diese Leute ist aber auch nicht schlechter angelegt, als die 20 Millionen pro Jahr die die EU für die Pädophilen auf den Pitcairn Inseln ausgegeben hat. Nur leider kommt man da nicht ganz so billig davon.

    Und im Gegensatz zu zu den Nachkommen der Meuterei auf der Bounty prodzieren diese Leute auch keinen schadstofffreien Honig für die Queen der der EU lange diese Mittel wert war.

  3. Da sieht mal wieder, welche Macht die Scheinheiligen haben, wenn sie es denn wollen.

    Linke dürfen demonstrieren, Rechte (Orthodoxe) nicht. Das kennen wir doch irgendwoher ? Scheint die wahre „Pandemie“ zu sein.

  4. @Flackerbirne

    Ultraorthodoxe und Sonderrechte sind durchaus vergleichbar mit deutschen Feministinnen. Obwohl ich nicht genau weiß, ob Ultraorthodoxe, außer ständig zu fordern, zumindest gelegentlich mal was sinnvolles leisten (rhetorisch gemeint 🙂 ).

  5. Zitat: Stürzt Netanjahu über die Orthodoxen?
    *
    Man kann es (ausnahmsweise) im Interesse eines friedlichen Palästinas nur hoffen, dass ausgerechnet seine, bisher Wiederwahltreuen Steinzeit-Religiösen, diesen korrupten zionistischen Hardliner mit einem möglichst „großen Stolperstein“ aus den Weg räumen!

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