Reichsbürger fährt Polizisten über den Haufen

Rostock: Ein 32-jähriger Smartfahrer geriet in eine Verkehrskontrolle, die für einen 55jährigen Beamten eine unvorhersehbare Wendung nahm, durch die er zum Glück nur leicht verletzt wurde.

smart auto photo
Tatwaffe Auto – ein handelsüblicher Smart, wie dieser! Photo by MSVG

Der Kontrollierte belehrte die Beamten über die fehlende Rechtsgrundlage ihres Handelns und erklärte, es gäbe kein geltendes Ordnungswidrigkeitenrecht.

Die Beamten ordneten den Verkehrsteilnehmer nach diesem Vorfall der Reichsbürgerbewegung zu, ließen ihn aber offenbar nach beendeter Kontrolle in sein Fahrzeug einsteigen.

Plötzlich aber sei der Mann losgefahren, obwohl noch ein Polizist direkt vor dem Fahrzeug stand. Für kurze Zeit soll er auf der Motorhaube des Smarts gelegen haben und dann sei er nach ca. 25 Metern Fahrt durch starkes Abbremsen des Fahrers zu Boden gefallen.

Nun droht dem Mann nicht nur Ärger wegen der begangenen Verkehrsdelikte, sondern Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung zum Nachteil des verletzten Beamten bei Verdacht einer „politisch motivierten“ Tat.

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2 Kommentare

  1. Ob das nicht wieder eine Ente ist, um die Leute weiter zu diskreditieren?
    Erinnert mich stark an gefundene Brieftaschen von ehrlichen Findern…

    Und erst gestern wurde bei SPON die Reichsbürger als Putins Geheimarmee dargestellt. Und das, obwohl die Reichsbürgerbewegung schon 1980 existiert hat als Russland noch Besatzungsmacht in Deutschland war…

  2. Nun weiss der ehrenwerte Polizist, dass man Reichsbürger absolut korrekt behandeln muss.
    Dennoch mutig von dem Smartfahrer. Hatte auch mal einen. Ist alles aus Plastik. Kann alles kaputt gehen, wenn man einen gut genährten ehrenwerten Polizisten damit anfährt.
    Reichsbürger sind harte Kerle und sollten SUV fahren. Mit Bullebfänger vorne (ist bei Neuzulassungen nicht mehr erlaubt)

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