Ratespiel des Tages: Streit zwischen Bewohner und Sozialarbeiter endet tödlich

Köln (ots) – Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

„Heute Nachmittag (19. August) hat die Polizei Köln einen Mann (53) in Ehrenfeld festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen, kurz zuvor einen Angestellten (52) einer sozialen Einrichtung in der Marienstraße tödlich verletzt zu haben.

Gegen 14.30 Uhr hatte der Sozialarbeiter das Gespräch mit dem 53-jährigen Bewohner der Einrichtung gesucht. Im Verlauf dieses Gesprächs gerieten die Männer in einen handgreiflichen Streit. Ein aufmerksam gewordener Kollege des Sozialarbeiters trennte die beiden und stellte hierbei fest, dass der 52-Jährige blutende Verletzungen erlitten hatte. Währenddessen flüchtete der Angreifer zunächst in unbekannte Richtung. Alarmierte Polizisten trafen den Flüchtigen im Bereich des Takuparks an und nahmen ihn vorläufig fest.

Trotz umgehender Erstversorgung und Notoperation verstarb das Opfer am Nachmittag im Krankenhaus.

Eine Mordkommission ist eingesetzt“

Diese politisch korrekt bereinigte Meldung hat natürlich so gut wie keinen Nähr- und Mehrwert für den interessierten Leser aus Köln.

Um welche „Einrichtung“ handelt es sich? Wohnen dort noch mehr solche Personen mit möglicherweise erhöhtem Gefährdungspotential?

Besteht auch für freundliche hilfsbereite Bürger Gefahr, die sich in dieser „Einrichtung“ vielleicht ganz privat engagieren?

Handelt es sich um ein Obdachlosenasyl, eine Unterkunft für Asylbewerber oder ein Wohnheim für psychisch kranke Straftäter, die dort nach geschlossener Unterbringung resozialisiert werden?

Kleiner Tipp:

In der Marienstraße befindet sich ein Männerheim der Heilsarmee. Vielleicht gibt es ja noch mehr Einrichtungen in dieser Straße …

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1 Kommentar

  1. Die Vorgehensweise ist kontraproduktiv. Der geübte Leser zwischen den Zeilen, hier besonders die gelernten Ossis (So manche Qualifikation wird immer noch oder wieder gebraucht), wissen genau was los ist. Zu hundert Prozent ein Ausländer und falls es doch keiner war. Shit happens. Wenn man merkt, dass einem was verschwiegen werden soll, läuten die Alarmglocken umso schriller. Verschweigen ist auch lügen, liebe Presse.

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