Geschichtsverdrehung: “Islamphobie ist der salonfähige Antisemitismus”

Nach dem Boulevardphilosophen Precht reiht sich der nächste in die Schlange ein, die ansteht, um Peter Sloterdijk eins mit der Antisemitismuskeule überzubraten.

Rafik Schami photo
Photo by Das blaue Sofa

Dieses Mal ist es der syrisch-stämmige Schriftsteller Rafik Schami. Neben Sloterdijk zielt der Literat auch auf Rüdiger Safranski und den Dramatiker Botho Strauß wegen ihrer Aussagen zur Flüchtlingskrise.

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“Die Islamphobie ist der salonfähige Antisemitismus”, sagte Schami dem “Kölner Stadt-Anzeiger” in der heutigen Ausgabe. Schami ist sicher kein Islamfanatiker und hat sich in der Tat verdient, um ein Verständnis zwischen Juden und Arabern gemacht. Seit er in Deutschland (1971) ist, sei ihm aus den Kreisen der Intellektuellen nur Feindseligkeit entgegengebracht worden, so wird er in der Zeitung weiter zitiert.

Wie er sich aber als gebildeter Mann zu dieser Aussage versteigen kann, ist unverständlich. Das Kunstwort Islamophobie dient der Ablenkung und Verharmlosung des Islams, der in 56 muslimischen Staaten nicht gerade sein freundlichstes Gesicht zeigt. Andersgläubige werden verfolgt oder müssen “Kopfsteuer” zahlen, dass sie im Land oder am Leben bleiben können, in den Ländern, in denen der Islam besonders streng ausgelegt wird. Noch schlimmer als Juden und Christen ergeht es Homosexuellen, Apostaten und Atheisten – ihnen droht oft der Tod – sie haben meist gar keine Rechte.

Wen wundert es, dass in freizügigen Gesellschaften der Islam als bedrohlich und feindselig empfunden wird? Eigentlich hatte sich Xavier Naidoo schon mit seinem “Muslime tragen den neuen Judenstern” genug lächerlich gemacht – fast nirgendwo in der Welt, mit Ausnahme von Schweden, wird dem Islam so der Hof gemacht, wie in Deutschland.

Die Moscheen der türkischen DITIB sind dreist nach Mehmet II allesamt als Fatih-Moscheen benannt – dem Eroberer und Christenschlächter von Konstantinopel. Eine Frechheit, die sich niemand umgekehrt in der Türkei erlauben dürfte ohne dass Horden aufgebrachter Moslems irgendeine Botschaft in Brand setzen würden.

In der muslimischen Welt hingegen werden immer mehr der wenigen christlichen Kirchen beschlagnahmt und die Gemeinden vertrieben.

So hetzt übrigens die DITIB gegen Juden in Deutschland:

„Juden sind gemein.“ „Juden sind schwache Kämpfer.“ „Die Juden haben ihren eigenen Propheten umgebracht.“

zu lesen in der HuffPo

Derselbe Artikel schließt wie folgt:

Der FDP-Politiker Tobias Huch aus Mainz hat Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen die Ditib Melsungen gestellt. Auf seiner Facebookseite begründet er die Anzeige wie folgt: „Ditib ist in vielen Bundesländern für den Islamunterricht verantwortlich und lehrt solche Hassinhalte. Damit werden Kinder schon früh zu Judenhass erzogen, welche früher oder später in Gewalt endet.“

So ein Islam gehört nicht zu Deutschland, er darf niemals weiter Fuß fassen, denn er ist feindselig und nicht mit den Grundwerten einer freiheitlichen Gesellschaft vereinbar. Niemand muss sich von den Apologeten und Kofferträgern dieser mittelalterlichen unaufgeklärten Lehre islamophob oder als Islamfeind schimpfen lassen – diese Art Islam erklärt sich selbst zum Feind und als Bedrohung – er will dominieren und der Gesellschaft seine Werte aufdrücken.

Die Abwehr und natürliche Abneigung gegen den Islam als Antisemitismus zu verdrehen ist infam und relativiert die Geschichte – nicht nur den Holocaust, sondern alle Greuel, die im Namen Allahs begangen worden sind und jeden Tag aufs Neue geschehen.

Als Herr Schami nach Deutschland kam, gab es keine Probleme mit dem radikalen Islam. Ob seine Erfahrungen mit Ablehnung in den erlauchten Kreisen der Intellektuellen tatsächlich nur seiner Herkunft geschuldet sind oder mehr auf subjektiver Wahrnehmung beruhen, wer weiss das schon? Jeder Emporkömmling, erst recht, wenn er auch noch erfolgreich wie Schami ist, wird in diesem Haifischbecken neidisch beäugt und bekämpft. Sicher hat er sich jede Menge dumme “Gastarbeiterwitze” anhören müssen und manches Mal eine Faust in der Tasche gemacht.

Heute aber gehört er selbst zum Establishment – dort wo man vielleicht manches, was sich da draußen abspielt, nicht mehr so genau mitbekommt.

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1 Kommentar

  1. Zum Leitkommentar bedarf es keiner weiteren Worte. Alles Grundsätzliche wird dort gesagt. Ein Phänomen ist aber die jubelnde Zustimmung so mancher (meist christlich erzogenen) Zeitgenossen, Mitbürger oder wie auch immer man sie nennen will. Seltamer Weise sind ausgerechnet diese Jubelrufer und Verteidiger dieses Menschen-verachtenden Dogmas Leute, die von seinen Inhalten nicht die Spur einer Ahnung besitzen. Die allein aus unreflektiertem, sachunkundigem Humanismus heraus diese widerwärtige Religionslehre gutheißen. Blauäugig, heiter und unbedarft und mit beseligtem Augenaufschlag treten sie für diese Unkultur in Reinform ein. Wer auch immer Widerspruch gegen ihren Standpunkt erhebt, wird nieder-diskutiert und nicht selten verachtet. Da werden aus sanften Jublen hartgesottenen Apologeten. Zu heilen sind solche Gesprächspartner in den meisten Fällen nicht. Es sei denn, was im Zusammenhang mit der Invasorenflut leider oft passierte, daß die Jubler(innen) selber das Ziel islamischer Agression wurden. Als Opfer der islamischen Verachtung der Frauen. Sie mußten ihre Torheit teuer bezahlen.

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