Racism reverse: Schwarze Rassisten und ihre abstrusen Verschwörungstheorien

Im Netz wimmelt es nur so von Verschwörungstheorien, die eine Überlegenheit der schwarzen Rasse suggerieren. Die alten Ägypter waren demnach Schwarze, auch Jesus und Mohammed waren natürlich schwarz, die Bibel ist das Buch der Schwarzen und alle Weißen hätten die Geschichte verfälscht, um die Schwarzen zu versklaven. Natürlich gehört auch Israel den Schwarzen und nur Schwarze hätten der ganzen Welt die Zivilisation gebracht.

Die von der „Nation of Islam“ in den Sechziger Jahren in die Welt gesetzten Gegenlegenden sollten das angeknackste Selbstbewusstsein der Schwarzen verstärken, sie dienten nur als Gleichnis – so jedenfalls wurden die Hasstiraden von Brother Elijah und Louis Farrakhan ihren politischen Unterstützern plausibel gemacht.

Photo by Lion Multimedia Production U.S.A.

Aus den angeblichen Parabeln wurde kollektive Paranoia – viele ungebildete Schwarze nehmen die Theorien wörtlich und so sind sie vielfach auch gemeint. Ob die Verfasser auch selber daran glauben, ist eine andere Sache. Auch Martin Luther King predigte Wasser und trank selber Wein in Form von minderjährigen Mädchen, die er in seinen Hotelzimmern vernaschte, wenn er unterwegs zu einer seiner vielen berühmten Reden war. Darin unterschied er sich nicht im Geringsten von so vielen seiner Glaubensbrüder mit weißer Hautfarbe, wie man sie im Vatikan und anderen Kirchen findet. Bei den Verschwörungstheorien der Marke Black is beautiful sieht es nicht anders aus.

Hier die größten Kracher, bei der nur eine Story fehlt – die von Carl Benz, der die Idee für sein Automobil von dem afrikanischen Medizinmann eingeflüstert bekam, bei dem auch der Ingenieur Nikolaus August Otto das Patent für den Benzinmotor abgeschrieben hat.

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2 Kommentare

  1. Jetzt verstehe ich auch einen Aspekt von „Why is that“ des großen KRS one (Knowledge Reigns Supreme Over Nearly Everyone) von 1989 besser. D.h. Warum er die Israeliten als Schwarze bezeichnet. Diese These stammt also von der Nation of Islam.

    Trotzdem hatte er immer sehr gute Texte bis heute und war schon immer sehr gut informiert und belesen, vor allem wenn man bedenkt das es noch kein Internet und Wikipedia gab. Ansonsten fast er die Geschichte Israels in diesem Text korrekt zusammen.

    Daneben dass ich auch viel Graffiti gemalt habe, kann mich auch insoweit gut mit ihm identifizieren, dass er sich für sein eigenes Volk einsetzt. Wie die amerikanischen Rapper im Prinzip überhaupt schon immer eine völkische, nationalistische Bewegung waren. Und sowieso nicht vergleichbar mit unsern Invasoren, da ihre Vorfahren nach Amerika versklavt wurden, während unsere Invasoren als Wirtschaftsflüchtlinge in unser Land eingedrungen sind.

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