Qui bono? Der geheime Informant aus der Compact Redaktion

Das Compact Magazin und Chefredakteur Jürgen Elsässer stehen weiter unter Beschuss durch die russische “Anonymousnews” – Seite.

Gestern soll sich dort der ehemalige Mahnwachenorganisator und Elsässer-Weggefährte Mario Rönsch zu Wort gemeldet und als der Insider zu erkennen gegeben haben, der “Anonymousnews” mit Informationen aus der Compact Redaktion versorgt hat. Auch wenn der Beitrag in Form eines Interviews gehalten ist, nährt sich durch die getätigten Äußerungen der Verdacht, dass Rönsch tatsächlich auch Betreiber der Seiten “Anonymousnews.ru” und “Migrantenschreck.ru” ist, wie in verschiedenen Mainstreammedien gemutmaßt wurde, beispielsweise auf N-TV.

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Hier sitzen Rönsch und Elsässer noch in trauter Eintracht vor der Kamera. Rönsch wird als “langjähriger Leser” vorgestellt, soll aber nach eigenen Angaben zu dieser Zeit bereits für Compact tätig gewesen sein.

Rönsch widerspricht in dem “Interview” den Medienberichten, dass er geflohen sei, es gebe auch keine Ermittlungen in Strafsachen gegen ihn, dies habe er erst vor einer Woche bei der Erfurter Staatsanwaltschaft nachgefragt. Ausgewandert sei er bereits 2015, er könne jederzeit wieder nach Deutschland einreisen.

Gegen Berichte des MDR konnte Rönsch gerichtlich vorgehen und stellte ein Urteil dazu zum Download ins Netz: Link: http://bit.ly/1TtO8Pw

Zum Bruch mit Elsässer sei es u.a. gekommen, weil sich dieser in von ihm betreute “Online-Projekte” eingemischt habe. Welche das waren, sagt Rönsch nicht, doch die Schilderung von Anonymousnews vom 12. August in dem Artikel “COMPACT – Mut zur Denunziation statt Mut zur Wahrheit” beschreibt einen gleich lautenden Sachverhalt. Demnach könnte es sich nur um die inzwischen gelöschte “Anonymous” Seite auf Facebook handeln.

Rönsch präsentiert Vereinbarungen, die er mit Elsässer getroffen hat, um Compact nach vorne zu bringen. Das Magazin sei erst durch ihn profitabel geworden, Elsässer schildert er als gewissenlosen Geschäftsmann, der nur an neuen Abonnenten interessiert sei. Auch sei er Zeuge geworden, als Beamte des Verfassungsschutzes Elsässer vor einer Observierung durch Linksradikale warnten und sogar einen Umzug organisierten.

Infolge einer Strafanzeige von Volker Beck habe kurzzeitig das LKA Berlin gegen Rönsch ermittelt. Aus den Ermittlungsakten sei nach Akteneinsicht eindeutig hervorgegangen, dass ihn COMPACT-Veranwortliche vorsätzlich gegenüber den Behörden denunzierten hätten. Auch sonst lässt er kein gutes Haar an seinen ehemaligen Partnern. Elsässer prangere öffentlich Gewalt von „kriminellen Orientalen“ an, schlage aber seine eigene Frau grün und blau, heisst es dann gegen Ende des “Interviews.”

Was aber steckt wirklich hinter den Attacken auf Elsässer und Compact? Neben der beabsichtigten Geschäftsschädigung, nehmen auch die Redner der geplanten Oktober Konferenz Schaden und bieten neue Angriffsfläche, ganz besonders die Politiker der AfD, darunter Björn Höcke. Rönsch liefert also Futter für die, gegen die er vorgibt zu kämpfen. Dient das wirklich “der Sache”, um die es ihm angeblich geht oder führt er nur eine private Fehde weiter?

Und wenn Rönsch mit alledem gar nichts zu tun hat und das Interview ein Fake aus ganz anderer Feder ist? Alles ist möglich im Geheimdienstsumpf – einmal mehr werden vor allem auch die Leser alternativer Medienportale verwirrt, was wiederum dem schwindenden Vertrauen in die Mainstreammedien entgegenwirkt.

Die spannende Frage ist nach wie vor: Qui bono?

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1 Kommentar

  1. Wenn man sich Herrn Elsässer auf den Youtube Videos von Vorträgen und Konferenzen ansieht, dann fällt auf, dass er häufig nicht ganz klar wirkt, als wenn er vorher die eine oder andere Pulle leeren musste.

    Auch sonst ist die Wandlung vom Linksextremen zur Speerspitze der Nationalen Medien etwas merkwürdig.

    Mich persönlich hat auch geärgert, dass er vor dem NSU-Prozess großspurig angekündigt hat, dass sie als alternative Presse den Prozess Tag für Tag begleiten würden und dann nicht viel passiert ist.

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