Gutmenschen protestieren gegen Walfang auf den Färöern

Grausame Bilder von toten Walen und neugeborenen Helden

„Erneut haben die Färinger ihre Tradition gelebt: Am Donnerstagabend starben über 200 Wale in den Buchten des Archipels. Dänemark sichert das Töten mit Kriegsschiffen gegen Tierschützer ab“, berichtet die SHZ

Wir hoffen, dass all die internationalen angereisten Aktivisten, die gegen den umstrittenen Walfang protestieren strenge Veganer sind und sich auch dort, wo sie selbst wohnen, vehement für die Tierrechte engagieren.

Anzeige

Nur für Finanzberater: +++ Hier mehr erfahren +++

Ist die Tradition auf den Färöer Inseln heute noch notwendig? Warum überlässt man es nicht den Bewohnern, sich dafür oder dagegen zu entscheiden?

Müssen Gutmenschen aus aller Welt anreisen, um den rückständigen Barbaren zu zeigen, was für Monster sie sind?

Gehen sie auch täglich in den Aldi Markt, um Tiefkühlhähnchen zu reanimieren oder der Schweinshaxe vom Metzger eine anständige Beerdigung zukommen zu lassen?

Der Bessermensch Abenteuer Tourismus  wurde vor allem in den Achtziger Jahren von Greenpeace salonfähig gemacht, eine Initiative, die nicht gerade durch vorbildliche Transparenz und Basisdemokratie glänzte. Pickelgesichtige Jutetaschenträger, die den Verein monatlich mit Papas Taschengeld finanzierten, hatten keine Chance, sich durch Teilnahme an den spektakulären Aktionen einen Heiligenschein zu verdienen.

Heute reist man zu den Robben- und Walschlächtern, um medienwirksam auf die nicht sehr schön anzusehenden Traditionen aufmerksam zu machen.

Nebenan im Schlachthaus ist das Grauen allerdings maschinell perfektioniert um ein Vielfaches höher, es interessiert nur kaum noch einen, zu oft flimmerten die Clips vom Kükenschreddern über die Bildschirme.

Noch grausamer wären die Praktiken in Schlachthäusern anzuschauen, die nach islamischer oder jüdischer Tradition schlachten. Der Kehlschnitt ohne Betäubung ist Voraussetzung für die Gütesiegel KOSCHER oder HALAL. Kritisieren darf man das als Gutmensch nicht, weil das nun wieder rassistisch sein könnte.

Und dass man in China noch Hundefleisch für eine Delikatesse hält, soll so viel schlimmer sein, als sich diese Tiere als abgerichteten Spielkameraden zu halten, der ohne Dressur seinen natürlichen Instinkten folgend die Nähe zum Menschen eher meiden würde?

Zweihundert Grindwale sind jetzt genauso tot, wie viele andere Meeresbewohner und die Sea Sheperd Aktivisten haben ein paar neue Helden geboren.

Wie man in dem Video sieht, feiern sie mehr sich selbst, als dass sie den Tod der Wale betrauern.

 

 

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 6575 Artikel
Frisch aus der Redaktion

1 Kommentar

Kommentare sind deaktiviert.