„Protest“ gegen #AfD Kreisparteitag verursacht 10.000 Euro Sachschaden

Düsseldorf – Der Kreisparteitag der AfD rief zahlreiche Gegner auf den Plan.

An 32 Türschlössern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, in dessen Aula die Veranstaltung stattfand, wurden Sachbeschädigungen festgestellt, die offensichtlich den Zugang zum Objekt erschweren sollten. Die Höhe des Sachschadens am Schulgebäude wird auf 10.000 Euro geschätzt.

Der Hausmeister konnte die Türen jedoch öffnen.

500 Teilnehmer protestierten draußen ab 9.30 – 11 Uhr gegen den Kreisparteitag in der Schule. Eine Delegation der Kundgebung wurde in den Bereich unmittelbar vor der Schule vorgelassen. Dort verteilten sie Flugblätter („Scholl-Appell“) und legten weiße Rosen nieder.

Zuvor musste eine Gruppe von circa 20 bis 30 Personen, zunächst nicht Teilnehmer der Kundgebung, aus dem abgesperrten Bereich unmittelbar vor dem Schultor abgedrängt werden.

Sechs Aktivisten waren ebenfalls zuvor auf das Schulgelände gelangt, um dort den Eingang zum Objekt zu blockieren.

Nach Platzverweisen, Androhung der Ingewahrsamnahmen und Identitätsfeststellungen räumten die Personen das Schulgelände. Strafanzeigen wegen Nötigung werden gefertigt. Ab 11 Uhr meldete eine Privatperson ein Spontanversammlung an, der sich etwa 120 Teilnehmer anschlossen. Die Veranstaltung wurde nach friedlichem Verlauf um 12 Uhr beendet. Durch die Sperrungen in Objektnähe kam es zu geringfügigen Behinderungen des Individualverkehrs.  (via ots)

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2 Kommentare

  1. Diese ‚wackeren und aufrechten‘ Demokratie-Verteidiger sind in Wahrheit eine Meute von Banditen. Bemerkenswert ist die Zugehörigkei. Ssie zeigt wer sich dahinter verbirgt. Die Aufzählung wiederum ist leicht, denn es sind sämtliche im BT vertretenen Parteien plus Gewerkschaften. Sie offenbaren damit ihe eindliches Verhältnis zur Demokratie. Sie selber nöämlich tun ihr Gewalt an.

  2. Ich weiß nicht, wer diesen Artikel verfasst hat, allerdings scheint er so gut wie alle geläufigen Regeln von gutem Journalismus außer Acht zu lassen. Klar, es ist gut, einfache Sätze zu verwenden, andererseits würde der durchschnittliche besorgte Bürger ja überhaupt nichts mehr verstehen, aber dann sollte man auch nicht ständig von „dem Objekt“ sprechen. Das klingt, als hätte man einen Stock im Arsch. Doch sollte man es auch nicht übertreiben. Beispiel: „An 32 Türschlössern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, in dessen Aula die Veranstaltung stattfand, wurden Sachbeschädigungen festgestellt, die offensichtlich den Zugang zum Objekt (Kennt man ja: Das böse Objekt) erschweren sollten. Die Höhe des Sachschadens am Schulgebäude wird auf 10.000 Euro geschätzt.“ und dann „Der Hausmeister konnte die Türen jedoch öffnen.“ Merkt ihr was? Nein? Ich sags euch: Das klingt auf gut-deutsche scheiße. Wäre man hier nicht in der Lage gewesen, diesen Satz ganz einfach mit in das zuvor Geschriebene zu inegrieren? Dann würde er auch nicht so verlassen dastehen. Zum Beispiel so: „An 32 Türschlössern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, in dessen Aula die Veranstaltung stattfand, wurden Sachbeschädigungen festgestellt, die offensichtlich den Zugang zum Objekt (Hier bitte anderes Wort verwenden. Furchtbar. Ist das sowas wie „Lügenpresse?“ Ein Standardwort?) erschweren sollten, allerdings gelang es dem Hausmeister, die Türen zu öffnen. Die Höhe des Sachschadens am Schulgebäude wird auf 10.000 Euro geschätzt.“ So. Problem gelöst. Sieht doch gleich viel besser aus, oder? Und ja, ich weiß: Diesen Kommentar wird man eh löschen. Schließlich kann man ja nicht mit Kritik umgehen.

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