Collage / Quellfoto: O24

Ein Gastbeitrag von „Nicht-Mehr-Wähler“ (redigiert)

Zu Beginn der Coronakrise habe ich Alice Weidel recht gegeben, als sie im Bundestag die Untätigkeit der Bundesregierung auf das Heftigste kritisierte. Dann aber hat man kaum noch etwas Sinnvolles von der AfD gehört. Inzwischen glaube ich nicht mehr, dass die Gefahr durch Corona viel schlimmer als die durch ein „normales Grippevirus“ ist. Von den ganzen Verschwörungstheorien halte ich zwar nicht sonderlich viel, aber die Emsigkeit, mit der ein Bill Gates alle sieben Milliarden Menschen dieser Erde seinen Impfstoff verpassen will, sollte einem schon zu denken geben. Dazu noch die vielen Einschränkungen unserer Grundrechte und die geplanten Überwachungsmaßnahmen lassen bei mir alle Alarmglocken schrillen. Aber was macht die AfD?

Auf Nachbohren bekam ich nirgendwo eine zufriedenstellende Antwort. Dann las ich in der Presse von der Sondersitzung der Partei, bei der allen Ernstes erwogen wurde, den Maßnahmen der Regierung zuzustimmen. Was ist denn das für eine Opposition, die nach der „Asylkrise“ nun noch eine Steilvorlage geliefert bekommt und diese Chance erneut links liegen lässt? In dem danach veröffentlichten Positionspapier fand ich den Punkt „Priorisierung bei Impfungen“. Von Freiwilligkeit redet die Bundesregierung auch stets, man weiß ja, wie es am Ende kommt. Und an letzter Stelle, Punkt 10, ist gar von Durchsetzung die Rede. So schnell wird aus Opposition Opportunismus. In Zukunft allerdings ohne meine Zustimmung!

4 KOMMENTARE

  1. Hat die AfD überhaupt noch was zu sagen? – In der Grundgesetz-Krise, um die es in Wahrheit geht, habe ich bisher Parteirepräsentanz und Parlamentarier nur bei der Demo des Totalausfalls erlebt. Liegt vielleicht daran, dass Gedeon und Poggenburg nicht mehr dabei sind, und Sayn-Wittgenstein vor 30 Jahren italienischen Wein gekostet hat statt zu kollaborieren. Und Räpple faselt auch schon vom „Mut zur Wahrheit“, statt beim fröhlichen Maskenbasteln zu kokettieren . .

    Gruß,
    Peter

  2. Mir geht dieses AfD-bashing hier auf den Keks. Machen das nicht schon die gleichgeschaltete Mainstream-Medien zur Genüge ?
    Solange die AfD die einzige Partei ist, die sich glaubwürdig gegen den Willkommens-Wahnsinn für ISlamisch verstrahlte Sozialhilfe-Einwanderer einsetzt und für Direkte Demokratie ist, kann man sie wählen, auch, wenn nicht jede Einzelheit gefällt.
    Jeder der nicht AfD wählt, lässt ohne Gegenwehr zu, dass die CDUSPDFDPLINKEGRÜNE-Einheitspartei Buntlands das Land weiter mit Millionen Zuwanderern aus ISlamistan und weiterem Abbau der Grundrechte und der Demokratie ruiniert.

  3. Liebe ClaudiaCC,
    für alle, denen der intime Einblick fehlt: Die AfD ist gerade dabei, sich ihres oppositionellen Elements zu entledigen, um so zu werden wie die anderen. In der „Corona“ betitelten Grundgesetz-Krise sieht die Meuthen-Weidel-AfD ihre Bewährungschance darin, ihre „Koalitionsfähigkeit“ zu demonstrieren. Also mit den Grundgesetzbrechern gemeinsam zu tafeln.

  4. Diese „Nicht-Mehr-Wähler“-Propagandisten übersehen eins, nämlich, dass man sich nach elementarer Logik eben nicht nicht verhalten kann, sondern mit Unterlassen genauso etwas bewirkt wie damit, etwas zu tun.
    Wenn Oppositionelle nicht wählen, wählen sie eben auch, nämlich, dass die Opposition nicht gestärkt und im Verhältnis zu den ReGIERenden geschwächt wird.
    Oppositionelle Nichtwähler stärken also gerade Figuren wie Merkel und Maas und deren Regime, das sie eigentlich ablehnen.

    Wenn sie das NICHT wollen, sollten sie eben doch wählen und zwar die oppositionelle Partei, die ihnen etwas besser als andere oder wenigstens als des kleinste Übel erscheint.

    Ich bin auch der Meinung, das das Parteien-System durch mehr Direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild verbessert werden sollte, wie das die AfD fordert.
    In der Schweiz wird nämlich der Parteien-Klüngel durch die Möglichkeit direkter Volksabstimmungen sehr wirksam kontrolliert und in Schach gehalten.
    Aber bei aller Kritik am Parteien-System, derzeit haben wir es nun mal und müssen damit umgehen.

Comments are closed.