Polizeibeamtin verletzt bei Protesten gegen Pogida

Potsdam: Bereits bevor der „Pogida“-Aufzug begann, seien Einsatzkräfte aus den Gegenversammlungen heraus mit Böllern und Flaschen angegriffen worden, berichtet die Polizei.

Ca. 800 Personen haben an den sieben Gegenveranstaltungen teilgenommen, zu den Teilnehmerzahlen der Pogida Demonstration liegen keine amtlichen Erkenntnisse vor. Die Demoroute wurde blockiert.

Es sei aus den Reihen der Gegendemonstranten versucht worden, Fahrer von Einsatzfahrzeugen sowie die Besatzung des Polizeihubschraubers mittels Laserpointer zu blenden. Eine Beamtin wurde dadurch verletzt.

Im weiteren Verlauf hatten Personen aus der autonomen Szene verschiedene Seitenstraßen im Umfeld der geplanten Aufzugsstrecke mit Müllcontainern, Einkaufswagen und Gerümpel blockiert.

Zum Teil waren die Mülltonnen in Brand gesetzt worden. Zu den dafür verantwortlichen Personen wurden ebenfalls Ermittlungen eingeleitet. Nach Ende der Versammlungen wurde in einem Szenelokal eine Person in Gewahrsam genommen. Der junge Mann hatte Einsatzkräfte bei der Personalienfeststellung nach einer Beleidigung gegenüber Einsatzkräften behindert.


Insgesamt hat die Polizei von mehreren Personen die Personalien festgestellt. Bei einem Ordner der „Pogida“ stellten die Beamten verbotene Quarzhandschuhe fest. Bei einem Teilnehmer einer der Gegenveranstaltungen stellten Einsatzkräfte im Vorfeld ein ebenfalls verbotenes Einhandmesser sicher. In beiden Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet.

Mehr als 1000 Beamte waren im Einsatz.

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