Die Videoaffäre der österreichischen FPÖ wird für die deutsche AfD bei der Europawahl kaum negative Auswirkungen haben. Das sagte der Bonner Politikwissenschaftler Frank Decker der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Montag). “Man sollte den Effekt der FPÖ-Affäre nicht überschätzen”, sagte Decker. “Rechtspopulistische Protestparteien werden vor allem als Dagegen-Parteien gewählt und nicht, weil sie ein überzeugendes Erscheinungsbild bieten oder eine bessere Regierungsalternative versprechen”, sagte Decker. Die AfD werde trotz der FPÖ-Affäre ein zweistelliges Ergebnis bei der Europawahl erzielen, so seine Prognose.

3 KOMMENTARE

  1. Soll das ein Witz sein, Herr Decker ? Dass es sich bei dem gesamten Vorgang um ein sehr schlecht inszeniertes Spektakulum handelt, wird spätestens durch den spontanen Rücktritt von “Moskau-Mann” G. deutlich. Und welche Funktion übernehmen dabei die deutschen Grünen mit ihren lautstarken Vorverurteilungen aller sogenannten Rechts-Populisten in Europa ? Glauben Sie, der hohe Prozentsatz Mittelstand in der AfD kann nicht denken ?
    Monika Ehrentraut, Wiesbaden, parteilos

  2. Ich vermute sogar, im Gegenteil. Der Schuss der vereinigte Linken wird nach hinten losgehen. Man hat das den Gesichtern von Keller, Barley und Konsorten bei Anne Will auch angesehen.

  3. Und für solche “Binsen” bekommt dieser “Experte” auch noch Geld?

    Es kommt nur auf die Feindzeugendichte innerhalb der FPÖ an. Ob sie sich auch wegen jedem Schandmal vorauseilend gehorsam in den Staub werfen und förmlich um “Sippenhaft” betteln, oder ob sie etwas mehr Mut und vor allem Grips haben.

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