Vorbereitung harter Kriegsfestspiele mit Russland

An sich naturgegebene Freiheiten, die abe demnächst nur noch als Belohnungen verteilt werden sollen, für Menschen die sich weisungsgemäß unterordnen.

Insgesamt braucht es für diese Maßnahmen sehr viel Angst. Demzufolge sind die größten Angstverbreiter zur Zeit die Regierungen selbst. Bei einer gewöhnlichen Pandemie stünden sie vermutlich auf der Seite der Beschwichtiger. Mit zunehmender Sonne und dadurch garantiert verminderter Virenlast droht sich der Freiheitswille der Massen wieder die Bahn zu brechen. Sowas ist für die dauerhafte Knechtung und Entrechtung der Menschen sehr kontraproduktiv. Da kann es überaus von Vorteil sein die Angst “extern” zu befeuern und die klassischen Feindbilder wieder aus der Mottenkiste zu holen. Russland ist so ein Klassiker und das seit 2014 unter Dauerstrom gehaltene Minenfeld ist die Ukraine.

Pan-Europäsicher oder gar Weltkrieg auf der Agenda

Vorbereitung harter Kriegsfestspiele mit RusslandAnders als wir und die NATO, hat Russland selbstverständlich keine eigenen Interessen zu haben. Das versteht schon jedes Kind und demzufolge muss man das mit entsprechenden Horror-Analysen farbenreich untermalen. Zwar haben die Europäer, einschließlich der Russen, wenig Spaß daran sich mal wieder gegenseitig die Schädel einzuschlagen, aber wenn die Herrschaft es befiehlt, müssen wir wohl auch in diesem Punk (ge)horchen. Also lassen sie sich bitte wieder in die gebotene Panik versetzen, damit sie systemkonform reagieren können. “This crisis has the potential to escalate into a pan-European or world war”: Russian military analyst claims Moscow’s build-up of troops and tanks on the Ukranian border could turn hot within as little as four weeks[DailyMüll]. Na, das ist doch endlich mal wieder eine Horror-Meldung wie sie im Buche steht, gelle.

Es liest sich ein wenig so, als würde sich Russland über US-Truppenbewegungen an der mexikanischen oder kanadischen Grenze erregen. Richtig betrachtet könnte ja auch das eine für Russland besorgniserregende Bedrohung des Weltfriedens darstellen. Da wir selbstverständlich alle “korrekt unterrichtet” sind und in Verbindung mit der NATO zugleich die alleinigen Weltenretter, muss so ein Vergleich natürlich scheitern. Wenn Russland auf seinem eigenen Territorium Truppen bewegt, ist das selbstverständlich immer eine Bedrohung für den Weltfrieden. Dass Russland hier womöglich gezielt herausgefordert wird ist selbstverständlich nur eine bösartige Unterstellung. Schließlich wissen wir exakt was wir zu denken haben.

Militäranalysten für Kriegstreiberei unverzichtbar

Vorbereitung harter Kriegsfestspiele mit RusslandDementsprechend wird im verlinkten Bericht sehr detailreich und blumig ausgemalt, welches Bedrohungspotenzial sich in der Ost-Ukraine gerade zusammenbrauen lässt. Es lohnt eigentlich nicht der Details, denn die Kernbotschaft ist simpel: “Gute Aussicht auf einen flächendeckenden Krieg in Europa, wenn nicht gar ein veritabler Ausbau zu einem allfälligen Weltkrieg möglich”. Damit müsste eigentlich das Sommerloch bis zur vierten Corona-Welle europaweit zu stopfen sein.

Passend dazu versicherte US-Präsident John Biden seine vollste und unerschütterliche Unterstützung, nicht nur militärisch. Insbesondere auch beim Kampf “für die Korruption”. Seine guten Dienste stellte er bereits vor Jahren unter Beweis, als er einen in Korruptionssachen ermittelnden Staatsanwalt unter Poroschenko einfach mal feuern ließ. Bedauernswerter Weise ermittelte der arme Kerl auch noch gegen den Sohn von Joe Biden (Hunter Biden) selbst. Das schrie zu der Zeit förmlich nach einer menschenrechtlichen Intervention durch den damaligen US-Vizepräsidenten.

Ergo beschwört der dort zitierte Militäranalyst weiter die “große Kriegslust” Russlands und wie sehr es damit die von Korruption zerfresse Ukraine bedroht. Auf die Frage, warum Russland jetzt auf einen Konflikt drängen könnte, antwortete der Fachmann weniger fachmännisch: “Richten Sie diese Frage an einen Psychoanalytiker. Muss ich das erklären?” Ergänzend wusste er aber noch genau zu erklären, das Russland ab Mai für “den großen Schlag” bereit sein könnte. Und um sogleich noch seine persönliche (Ge)Wichtigkeit zu untermalen, verkündete er sogleich noch, dass eine “Entscheidung bereits getroffen wurde”. Naja, dann ist ja die Messe bereits gesungen und die Kriegsfestspiele damit fest “gebucht”.

Warum benötigen wir Kriege?

Vorbereitung harter Kriegsfestspiele mit RusslandSofern man sich gewahr ist, dass Kriege selten bis nie aus der Lust oder Laune der Völker heraus entstehen und geschehen, ist man schon einen beträchtlichen Schritt weiter. Zumeist sind es Macht- und Bereicherungsprozesse einiger weniger aber mächtiger Gestalten, die diese Vorgänge sehr geschickt steuern. Die eigentliche Kunst besteht weitherhin darin, die Menschen mittels geeigneter, durchaus auch gefälschter Informationen, in Form eingängiger “Propaganda” dazu zu motivieren, für die vermittelten “höheren Ziele und Interessen”, freiwillig dem Nachbarn den Schädel einschlagen zu wollen.

Das hat historisch gesehen schon immer sehr gut funktioniert. Warum sollte sich das geändert haben? Auf diese Mechanismen scheint Verlaß. Und so kann ein bekannter Militäranalyst seine gut bezahlten Einsichten zu den Vorgängen über den Mainstream verbreiten. Das festigt die gezielt hervorgerufenen Ansichten zum erwünschten Feindbild. Es schafft die zustimmenden Einsichten zu den gewollten Blutbädern unter den Menschen, die das naturgemäß eher ablehnen. Fatal wäre, würden die Menschen irgendwann darauf kommen, dass ihre “Manipulateure” ihre eigentlichen Widersacher sind. Satan sei Dank, sind wir davon scheinbar noch Lichtjahre entfernt … wirklich?


Quelle: Qpress