Schnellroda unter Beobachtung gestellt – wer kommt danach an die Reihe?

Götz Kubitschek – Foto: O24

Der SPIEGEL frohlockt: Das von Verleger Götz Kubitschek geleitete „Institut für Staatspolitik“ wird nach Informationen des Nachrichtendienstblattes vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft und beobachtet. Somit dürften „unter bestimmten Voraussetzungen“ Telefonate abgehört und V-Leute eingeschleust werden, heißt es weiter.

Auf dem Blog von Jürgen Fritz sorgte erst ein Artikel für Irritationen, mit dem sich der Blogger von einigen Autoren distanzierte, deren Beiträge er zuvor gerne von „Sezession“ übernommen hatte. Es folgte ein Schlagabtausch über Twitter mit Schnellroda-Autor Martin Lichtmesz.

Screenshot: https://twitter.com/lichtmesz/status/1253645531546599425

Doch bei den Attacken gegen die früheren Weggefährten blieb es nicht. Fritz distanzierte sich über Twitter auch von der AfD.

Screenshot: https://twitter.com/Juergen_Fritz/status/1253587701514809344

Wieder eine Sollbruchstelle erfolgreich bedient, mag man sich in den Redaktionsstuben denken, die einen besonders guten Draht zu den Diensten pflegen, von denen sie früher selbst ausspioniert wurden. Wer kommt danach an die Reihe? Das Compact Magazin, Jouwatch oder gar „Philosophia Perennis“?

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