Panikmache: WHO alarmiert über niedrige Coronaimpfraten

Genf – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) äußert sich besorgt über die angeblich zunehmenden Coronainfektionen und fordert verstärkte Impfkampagnen für Risikogruppen. Die Impfraten unter älteren Menschen und Gesundheitspersonal seien alarmierend zurückgegangen und hätten ein miserables Niveau erreicht, erklärte WHO-Expertin Maria Van Kerkhove in Genf. „Wir brauchen hier dringend eine Trendwende.“

Laut WHO-Daten aus 84 Ländern steigt der Anteil positiver Coronatests seit einigen Wochen und liegt mittlerweile über zehn Prozent. In Europa liegt diese Rate sogar bei über 20 Prozent. Abwasseranalysen deuten darauf hin, dass das Virus noch wesentlich stärker verbreitet ist, als die offiziellen Infektionsstatistiken vermuten lassen, so Van Kerkhove. Bei den Olympischen Spielen in Paris seien zudem mehr als 40 Athleten positiv getestet worden, berichtet das aerzteblatt.de.

Die genannten Zahlen stehen im Widerspruch zu den jüngsten Angaben der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion, nach denen die Corona-Intensivfälle auf ein Minimum von 55 im April 2024 zurückgegangen sind.

Für Soldaten der Bundeswehr gebe es deshalb auch keine Impfpflicht gegen das Corona-Virus mehr, jedoch eine „nachdrückliche Empfehlung“, heißt es weiter. Die Aufhebung der Duldungspflicht im Frühjahr 2024 wird mit der veränderten Lage in Deutschland begründet.

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