Kinderporno: EU stellt Bürger unter Generalverdacht - totale Überwachung geplant

Die tägliche Schlagzeile zu "Missbrauch" und Kinderporno-Skandalen fehlt aktuell in keinem Produkt der Qualitätspresse. Die gespielte Empörung der BILD im Fall Metzelder, bei der etliche Weggefährten des Ex-Nationalspielers gegen ihn austeilen dürfen, lenkt ab von dem, was hinter den Kulissen gespielt wird.

Die EU-Kommission plant die totale Durchleuchtung des gesamten Verkehrs über Email-, Chat- und Messengerdienste aller Bürger. Aktuell gilt dafür eine "vorübergehende Ausnahme von bestimmten Vorschriften der Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Verwendung von Technik durch Anbieter nummernunabhängiger interpersoneller Kommunikationsdienste zur Verarbeitung personenbezogener und anderer Daten zwecks Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern im Internet." 

Alle Bürger stehen somit unter Generalverdacht. Und im Sommer will die EU-Kommission mit einem zweiten Gesetzentwurf alle Anbieter zur "Chatkontrolle" verpflichten. Auch die Verschlüsselung bzw. deren Verbot oder Offenlegung durch die Dienstleister steht dann zur Debatte. Die breite Öffentlichkeit erfährt nichts darüber in den Massenmedien. Die Kampagne zielt darauf ab, Stimmung für die Verschärfung zu machen, statt die wahren Missstände zu beseitigen.

Ginge es der "Qualitätspresse" wirklich um den Kampf gegen Kindesmissbrauch, würden die Grünen nicht in den Himmel gelobt, sondern in Grund und Boden geschrieben, weil der "Pädophilieskandal" aus der Gründerzeit eben doch bis in die Gegenwart reicht. Auch Justiz und vor allem die moderne Medizin müssten ins Visier geraten. Kinderschänder werden in Deutschland mit lächerlichen Strafen belohnt und geradezu zu Wiederholungstätern erzogen und renommierte Institutionen wie die Charité bieten kostenlose Therapien an, angeblich, um Kindesmissbrauch zu verhindern. Die Täter gelten als "krank" und hilfebedürftig, die Opfer dagegen müssen oft lebenslang um Unterstützung kämpfen und werden mit lächerlichen Entschädigungen abgespeist. 

 

 

 

 

 

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