Katastrophenhilfe? Aber bitte nur politisch korrekt!

BRDigung: Langsam aber sicher stellt sich die Frage wessen Geistes Kinder in so mancher Behörde ihr Unwesen treiben. Die Kurzform ist schnell beschrieben. Menschen in Not brauchen Hilfe, die Behörden sind scheinbar total überfordert und abwesend. Andere Bürger, die besser organisiert sind, springen ein und helfen sofort.

Dann kommt die Behörde um die Ecke und stellt fest, dass diese Menschen gar nicht befähigt sein können Hilfe zu leisten, obschon alles reibungslos läuft. Im nächsten Schritt kämpft die Behörde als erstes damit das Hilfsangebot zu stoppen, noch weit bevor sie selbst etwas in diese Richtung organisiert hat.

Das Ministerium für Indoktrination von Rheinland-Pfalz

…und dass das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung auf eine Schließung des Zentrums hinwirkt. Ein abgestimmtes Angebot für Familien in den betroffenen Gebieten ist im Aufbau, wir halten Euch auf dem Laufenden #hochwasserhilfe (2/2)

— MFFKI Rheinland-Pfalz (@Vielfalt_RLP) July 18, 2021

Und ja, das Titelbild steht hier für Rheinland-Pfalz und die seierzeit dort verordnete Politik ohne Bart. Das hat die Julia Klöckner wohl nicht hinbekommen, denn jetzt braucht es dort trotzdem die große Rasur. Sehen wir mal nach um was es da geht. Da kommt das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz daher und verlautbart die rechts gezeigten Tweets über Twitter. Da muss man sich erst einmal setzen. Hilfe haben sie zwar gerade nicht zu bieten, aber selbst organisierte Hilfe zu bekämpfen, dafür sind offenbar noch genügend Ressourcen vorhanden. Das spottet angesichts der Situation vor Ort jeder Beschreibung. Takt- und instinktlos ist sicher noch eine gelinde Beschreibung für derartiges Verhalten.

Es zeigt uns allerdings, wie tief wir mit unserem “Apparat” bereits gesunken sind. Eine wundervolle Ergänzung zu den Show-Auftritten von Armin Laschet und Frank-Walter Steinmeier. Sie fanden immerhin genügend Zeit für Witzeleien, als sie sich nicht vor der Kamera wähnten. Einmal mehr belegen die Behörden nicht nur ihre absolute Unfähigkeit, sondern darüber hinaus in grandioser Weise, dass ideologische Erwägungen in einer derartigen Situation noch zu priorisieren sind. Das grenzt an Unmenschlichkeit.

Kein Neutralitätsgebot mehr?

Wenn man sie aktuell das Titelbild der Twitterseite dieser Institution ansieht, dann gibt es einem beträchtlichen Teil der Bevölkerung sogleich komplett den Rest. Es gibt Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, diese als Impfung getarnte neuartige Gen-Therapie schlicht ablehnen. Wo bleibt hier der Respekt bezüglich des grundgesetzlich verbrieften Selbstbestimmungsrechts der Menschen? Wo ist das “Neutralitätsgebot” dieser Institution hin? Hat denn diese Institution gerade keine anderen Sorgen als die Schäfchen zur Impfung zu motivieren? Ein schlichter Trauerflor wäre derzeit sehr viel angemessener. Und zur Verspottung der Ausgegrenzten kommt dann noch der Spruch “Miteinander gut leben” oben drauf, wo es besser hieße “einsam sterben”. Dabei sind doch wir als qpress für fachgerechten Zynismus zuständig und nicht dieses merkwürdige MFFKI-Mysterium.

Katastrophenhilfe? Aber bitte nur politisch korrekt!

Und wir weisen darauf hin, dass selbst “Eltern stehen auf” offenbar ganz gut und spontan Hilfe leisten können. Nur werden sie den Querdenkern zugerechnet und damit spalterischerweise sofort in die rechte Schublade überführt. Hat mal wer von Amtswegen nachgesehen was die dort qualitativ abliefern und bei der Notbetreuung von Kindern effektiv leisten? Sicher nicht. Die Ideologiefrage lässt sich schließlich aus der Ferne beantworten und steht in der Priorität weit oberhalb jeder Katastrophe.

Eines zeigt dieser Vorgang sehr deutlich und das ist gut so. Die mitmenschlichen und nachbarschaftlichen Organisationskräfte vor Ort lassen sich nicht so zielsicher durch die Behörden ausschalten, wie diese das aus ideologischer Sicht gern hätte. Das macht Hoffnung und belegt einmal mehr, dass weniger Staat den Menschen schienbar gut zu Gesicht steht. Nur leider wird sich das allein durch Scheinwahlen nicht reparieren lassen. Da muss wohl noch etwas mehr kommen.

Das vorläufige Ende vom Leid Lied

Um das behördliche Armutszeugnis aus der Krisenregion zu komplettieren, hier noch ein Video von dort. Diesmal von BILD. Da Politik und Verwaltung nicht lernfähig sind, kommt es jetzt vermehrt auf die Lernfähigkeit der Menschen an. Dass sie sich künftig dieser unnötigen behördlichen “Sandsäcke”, die leider keine Flut, sondern nur Helfer aufhalten, entledigen. Eine echte Herausforderung.

Erstveröffentlichung: Qpress