Die Taliban gehören zu Deutschland

In Afghanistan, Somalia, im Iran, rund um den Tschadsee, in der Türkei und in Mozambique kann man studieren wie schmal der Grat zwischen dem trägen Gewohnheitsislam und dem Heiligen Krieg ist. In Kabul haben die elitären Ausschweifungen der NGOs genügt, daß die Leute sich die Taliban zurückgewünscht haben.

isafmedia, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Auch in Deutschland sind die meisten Moslems radikal. Der überwiegene Teil der Türken symphatisiert mit Erdo und seinen Moslembrüdern. Das hat sich bei türkischen Präsidenten- und Parlamentswahlen immer wieder offenbart. Das Tröstliche daran: Irgendwann wird den Elitisten der NGOs der Kopf abgeschnitten werden.

Ein Gedanke zu den Ortskräften. Als die Franzosen aus Algerien und Tunesien abzogen, haben sie einen guten Teil der „Ortskräfte“ mitgenommen, um sie vor der Rache der Moslems zu schützen. Nun sind 60 Jahre rum und die Enkel der „Geretteten“ stellen in den französischen Banlieus die Machtfrage.

Warum die Taliban in Deutschland schon jetzt vor der Machtergreifung stehen: Don Alphonso hatte in der WELT einen Vergleich zwischen den Jüngern der Mullahs und denen von Annalena gezogen. Sie unterscheiden sich offenbar in nichts. „Emirate und Theokratien haben Hochkonjunktur: Mit moderner Bereicherung und modifizierten Verboten sind auch rückschrittliche Gesellschaftsformen der Unterdrückung bis ins rot-grüne Kreuzberg anschlussfähig.“

Der Don geht ins Detail: „Und so kann man die Attraktivität der siegreichen Taliban und der fast so siegreichen Grünen ganz gut erklären: (…) Das kann nur gelingen, wenn man den Fortschritt und die Aufklärung verteufelt und ihn zu einer dekadenten Gefahr für die eigene Zivilisation erklärt, die nach Möglichkeit mit strengen und sinnlosen Vorschriften vorgibt, ein anderes Paradies zu erreichen. All die Jahre der Taliban haben Afghanistan nicht in einen Garten verwandelt, all die Jahre der Grünen in Kreuzberg haben nicht mehr Natur als einen Drogenpark erschaffen: Und dennoch gibt es Speisevorschriften, sexuell erfreuliche Werbung wird untersagt, und das Ideal einer dörflichen, mit technisch rückständigen Mitteln versehenen Gemeinschaft beschworen, in der das Individuum mit seinen Wünschen angesichts kollektivistischer Ziele nichts gilt.“

Es ist verwunderlich und erstaunlich: Über die Taliban empören sich die deutschen Systemmedien, die Rückschrittlichkeit der Grünen lassen sie durchgehen.

 

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Wer sich allzu grün macht, den fressen die Ziegen“ (Geh. Rath v. Goethe 1825 über die Grünen)


Erstveröffentlichung: Prabelsblog

Foto: isafmedia, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons