Die erzeugte Schockstarre macht uns gefügig

Im Kielwasser der Corona-Krise strafft der Staat die Zügel, er holt die Daumenschrauben raus. Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit. Kaum ein Bürgerrecht, das nicht unter die Räder gerät.

Offen fragen die Medien im Mainstream, ob es nicht den autoritären Staat braucht, um der Krise Herr zu werden. Meist wird nur in Auslands-Publikationen gewarnt, welche Folgen das haben kann, wenn nun Notgesetze, Kontaktsperren, Überwachung und staatliche Eingriffe in die Wirtschaft vehement vorangetrieben werden.

Die Vorliebe fürs Autoritäre scheint sich beinahe so schnell auszubreiten wie das Virus selbst. Auch Zwangsarbeit wird eingeführt. Man lese den Artikel 6 im Entwurf zum bayerischen Infektionsschutzgesetz.

Wo die Grenze ist, fragt kaum jemand. Zu groß ist die Schockstarre, die die allgemeine Hysterie erzeugt hat. Und das kann sich noch bitter rächen …


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