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Deutscher Lehrerverband zu Aiwanger-Debatte: Für Lehrkräfte gilt Verschwiegenheitspflicht

Der Deutsche Lehrerverband betont mit Blick auf die Diskussion um den stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger die Verschwiegenheitspflicht von Lehrkräften gegenüber Dritten. Verbandspräsident Stefan Düll erklärte in der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ): “Grundsätzlich gilt, Schülerinnen und Schüler genießen ebenso Persönlichkeitsschutz wie Erwachsene.” Der Präsident fügte hinzu: “Lehrkräfte haben hier eine besondere Verantwortung gegenüber den ihnen anvertrauten jungen Menschen. Es gilt eine Verschwiegenheitspflicht gegenüber unbeteiligten Dritten, außer gegenüber den Eltern und den Strafverfolgungsbehörden. Das ist im Fall der Brüder Aiwanger nicht anders.”

Im konkreten Fall hatte die “Süddeutsche Zeitung” über ein rechtsextremes Flugblatt berichtet. Zum Schriftvergleich war eine Facharbeit von Hubert Aiwanger herangezogen worden. Der Bruder von Hubert Aiwanger hatte schließlich erklärt, dass er das antisemitische Flugblatt geschrieben habe.

Wenn ein Schüler gegen Regeln verstoße, ergreife die Schule nach einer Anhörung geeignete Erziehungsmaßnahmen, erläuterte der Lehrer-Präsident. Bei Straftaten werde die Polizei eingeschaltet. Grundsätzlich sei die Schule aber keine Strafverfolgungsbehörde, sondern ergreife die geringstmögliche Erziehungsmaßnahme.

Düll erklärte, die Gründe für “ein solches Pamphlet” wie im vorliegenden Fall könnten unterschiedlich sein, etwa Rache, Provokation, eine extremistische Haltung oder auch Imponiergehabe. “Je nach Alter und Reife weiß man aber, welche Brisanz damit verbunden ist”, so Düll.



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Kommentare

  1. Für Lehrkräfte gilt Verschwiegenheitspflicht. Bösartige “Gutmenschen” und “Deutschhasser” sind davon natürlich ausgenommen.

    Und das bleibt auch straflos, solange es dem Regime dienlich ist. Wie bei allen Angriffen auf die AfD auch. Ob Verfassungsschutzpräsidenten-Darsteller oder Polizeipräsidenten-Darsteller: Alle dürfen sie – gegen Recht und Gesetz – Gift und Galle spucken, solange es GEGEN DIE RICHTIGEN geht.

    Im Unrechts- und Schurkenstaat Germoney ist inzwischen alles möglich.

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  2. Halali-Lehrstück vom volksbetrügerischen Volksbetrüger in der Hubertus-Klassenstreber-Klause – dem Brecht seinen Bertolt würdig (… der war schließlich bajuwarischer Augsburger!):
    “Der Ranzen war ranzig und der Hubertus noch fruchtbar, aus dessen Schoß das kroch.”

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    1. Lieber Nero,

      das ist in der Tat ein VIELFACHES Schurkenstück.

      Schurke 1: Der Hubertus

      Schurke 2: Hitler-Imitator söDOLF – dem man allein schon deswegen den Rücktritt an sein nicht vorhandenes Herz legen sollte.

      Schurke 3: Alpen-Pravda und linksgrün-versifftes sowie bis zum Anschlag bigottes Universum

      Die Liste ließe sich erweitern…

  3. Wie beim Ibizza-Vorgang. Eine vernünftige Partei soll aus der Regierung herausgeschossen werden, um Schwarz-Grün zu installieren.
    Die roten und grünen Menschenfeinde scheuen kein Mittel.

  4. Ja, Herr Präsident, gut rumgesülzt. Wie wäre es denn mit Taten? Zur Erhaltung der innerpädagogischen Hygiene sollten sie Strafantrag gegen diesen Lehrer stellen, der dies durchgestochen hat! Aber das machen Sie natürlich nicht. Denn wer weiß, was die linksgrünen Tollwütigen dann reflektorisch für Unrat über Sie ans Licht kommen lassen? Es muss ja gar nicht wahr sein, Hauptsache, es findet Verbreitung. Die SZ würde sicher gerne dabei helfen.

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