Das brechende Rückgrat unserer TV-Sternchen

Propagandaland: Der Riss in der populistisch und regierungsamtlich hilfsgeflickten deutschen Gesellschaftstapete lässt sich mit keiner Makulatur dieser Welt mehr kaschieren. Viele Künstler, eingedenk ihrer Corona-Situation ohnehin schon dem Zusammenbruch nah, initiierten eine kritische Aktion. Dies mit Blick auf die Corona-Maßnahmen. Nun bricht der zu erwartende Shitstorm über sie herein.

Nolens volens werden die an sich eher linken Künstler reflexartig als Rechte und/oder Querdenker diffamiert. Eine Widersinnigkeit, die es lohnt zu betrachten.

 

Sehr spannend dabei ist die Dünnhäutigkeit unserer Seuchen-Apologeten. Jene Herrschaften, die jetzt händeringend nach Argumenten suchen, wie man die nach ihrer Meinung “entarteten Künstler” korrekt dem Erdboden gleichmachen kann. Sie in die wohlige Gleichschalung zurückzuführen ist die Aufgabe der Stunde. Offenbar wissen besagte Schreihälse sehr wohl auf welch dünnem Eis sie gerade umhertanzen. Wenn also diese spontane und ungenehmigte Form von Kunst nicht mehr fürs System zuträglich ist, müssen sich die Balken dort schon mächtig biegen.

Oder anderes gesagt, das System geht am Limit. Die Ausrede mit dem Andenken an die Opfer, der Respektlosigkeit usw. mag da nicht mehr verfangen. Erinnert eher ein wenig an Zeiten, in denen “unpassende Meinungen” als Wehrkraftzersetzung zu Buche schlugen. Und tatsächlich, das Immunsystem des Volkskörpers wird gerade auf eine harte Probe gestellt. Den Kanal zu den ganzen Statements findet man hier: #allesdichtmachen[YouTube] – durchweg sehenswert.

Das brechende Rückgrat unserer TV-Sternchen

Die ersten gebrochenen Rücken

Das brechende Rückgrat unserer TV-SternchenWie nicht anders zu erwarten, fallen die ersten Sternchen jetzt bröselnd vom Himmel. Sie konnten ihren Mut und Enthusiasmus nicht auf dem nötigen Niveau halten, um dem absehbaren Shit-Storm zu widerstehen. Aber selbst das ist menschlich verständlich, wenn ihnen nach der ersten Euphorie, das Richtige zu tun, nunmehr die Existenzangst das Licht nimmt. Einige politische Vertreter haben bereits die Idee geboren, diesen Abtrünnigen mit so einer Art Berufsverbot zu drohen. Genau genommen muss man da gar nicht groß drohen, fehlende Aufträge werden dem gleichkommen. Diesbezüglich verwundert auch die Einigkeit von Politik und Konzern-Medien rein gar nicht bei ihrem konzertierten Aufschrei gegen die hier erwähnten Protagonisten.

Die ersten gebrochenen RückenWar es damals in den USA noch die allgemeine Kommunisten-Hatz, unter Joseph McCarthy, haben wir jetzt den benötigten Zündstoff für die gegenseitige Bekämpfung  durch ein Virus ersetzt bekommen. Das ist endlich mal ganz was Neues und darf nach Auskunft des Fachtierarztes Lothar Wieler keinesfalls hinterfragt werden. Und da wir es in diesem Fall mit Toten zu tun haben, muss das Maul wegen der Würde und des Respekts gehalten werden. Auch um die regulären 940.000 Toten pro Jahr in Deutschland müssen wir uns nicht sorgen. Selbst für die zahlenmäßig darin weit überlegenen Fraktion der Krebs- und Herzkreislauftoten ist dieses Schweigen und Gedenken nicht erforderlich. Liegt vermutlich daran, dass wir für diese Krankheiten gerade keine Impfungen vermarkten müssen.

Mutig bleiben und weiter genau hinschauen

Es bleibt spannend diese Aktion weiterhin zu beobachten und welche Stilblüten sie uns noch zu bescheren vermag. Vielleicht war es auch ein Kardinalfehler der Medien diese Künstler so hart anzugehen. In jedem Fall schafft dieser Disput weiteres Bewusstsein für die Situation. Lassen wir uns nicht von der Betrachtung des Risses durch die Gesellschaft abbringen. Jeder sollte den Mut haben viel mehr zu hinterfragen. Material dazu lässt sich reichlich finden, welches erhebliche Zweifel an dem regierungsamtlichen Kurs aufkommen lässt. Allein Art und Weise der Maßnahmen sprechen bereits dafür, dass es hier nicht ausschließlich um Gesundheitsschutz gehen kann. Da blinzelt ein langfristiger Umbau der Gesellschaft durch, allerdings in eine Richtung, die wenig mit einer freiheitlich orientierten Menschheit gemein hat.

Gesicht zeigen … einmal von der anderen SeiteDer Konformitätsdruck ist hoch und die Meute derjenigen, die mit Hetze für die “(auf)richtigen Ziele” immer noch Geld machen einfach zu groß. Dessen waren sich die meisten der nun gescholtenen Künstler sicher bewusst. Je nach Veranlagung und gegebenen Abhängigkeitsverhältnissen betätigen einige von nun ihren “Hirn-Not-Aus-Schalter”. Ein beträchtlicher Teil dürfte jedoch zu den Werken stehen und auch zu den sich daraus ergebenden Konsequenzen. Exakt diese Künstler lohnt es im Auge zu behalten. Jenigen, die den Druckpositionen ihrer Brötchengeber nachgegeben haben, kann man kaum keinen Vorwurf machen. Sie sind überwiegend der Angst erlegen, vorzugsweise um ihre wirtschaftliche Existenz zu retten, soweit die überhaupt zu retten ist.

Gesicht zeigen … einmal von der anderen Seite

Bedanken wir uns bei den totalitär veranlagten Verantwortlichen in der Politik und bei den Medien. Durch diese Aktion motiviert zeigen sie sehr offen ihr wahres Gesicht und ihre tatsächliche Gesinnung. Da weiß man zumindest welche Menschen sich für Führungspositionen zukünftig nicht so gut eignen. Derlei Aktionen bringen weitere Klarheit und entlarven die totalitären Gesinnungen, wobei es ausgesprochen schwierig ist diese hinter kleinen Krankheitserregern verstecken zu wollen. Konzentrieren wir uns besser auf die positiven Stimmen zu der in Rede stehenden Aktion. Das ist für den Moment viel inspirierender als die blanke Angst.

Lesenswerte Reaktionen auf Twitter

Tim – @Mr_TimWick – #allesdichtmachen muss sich bereits jetzt rechtfertigen und wird reflexartig in die rechte Ecke gestellt. Ein hervorragender Beleg, wie Faschismus im 21 Jahrhundert funktioniert.

Dr. Friedrich Pürner, MPH – @DrPuerner – Personen mit öffentlicher Kritik an #Corona Maßnahmen werden sofort diskreditiert. Reaktionen auf gestrige Aktion von #allesdichtmachen zeigen, dass eine andere Meinung nicht mehr ausgehalten wird. Sachargumente werden durch persönliche Angriffe ersetzt.

Ruben Equit – @chrilikon – Wir erleben das verbale Repertoire des Populismus, um die Legitimität von Protest zu diskreditieren. Freiheitsgegner orchestrierten eine Schmutzkampagne gegen kritische Künstler. Es läuft mir eiskalt den Rücken runter.

Anna Schneider – @a_nnaschneider – Inzwischen reicht es, als Künstler die Coronapolitik der Regierung zu kritisieren, um als rechtsradikal zu gelten. Weiss nicht, was schlimmer ist, die schiere Unterkomplexität dieses Denkens oder die unzähmbare Liebe zu Vorschriften, die mit Zähnen und Klauen verteidigt wird.

Stefan Homburg – @SHomburg – Liebe Schauspieler, mit Ihren ironischen Spots #allesdichtmachen haben Sie der Gesellschaft einen Dienst erwiesen und vielen Menschen Mut gemacht – danke! Lassen Sie sich jetzt bitte nicht von den Diffamierungs-Portalen mit Kontaktschuld-Rhetorik ins Bockshorn jagen!

Georg Restle – @georgrestle – Die zum Teil wohlfeile Kritik an #allesdichtmachen ist mir zu plump. Nicht jeder, der einen neuen Untertanengeist aufs Korn nimmt, ist ein “Querdenker” oder “nimmt Tausende Tote in Kauf”. Wir sollten aufhören, uns gegenseitig in Ecken zu treiben, aus denen keiner mehr rauskommt.

Christoph Lütge – @chluetge – Diejenigen, die jetzt #allesdichtmachen kritisieren, stecken in der Sackgasse des Moralismus fest. Sie übersehen, dass diese Aktion der endgültige Gamechanger ist: es sind zu viele. Mit Moralismus kann man diese Künstler nicht alle platt machen. Die Feuilletons müssen aufwachen.

Kristina Schröder – @schroeder_k – Ja, #allesdichtmachen ist zynisch, polemisch, ungerecht. All das darf #Kunst sein. Was sie zusätzlich auch sein sollte, ist relevant. Ich finde die Frage, was der monatelange #Lockdown mit uns macht, psychisch, physisch, sozial, durchaus relevant.

Das brechende Rückgrat unserer TV-Sternchen

Quelle: Qpress