Corona: warum wir indische Verhältnisse brauchen

Absurdistan: Man mag es kaum glauben, aber der etwas andere Betrachtungswinkel erlaubt oftmals gänzlich andere Rückschlüsse auf bestimmte Geschehnisse in der Welt.

Allerdings sind, zum Schutz einer gesunden Volksmeinung, bei uns nicht alle Perspektiven genehm. Besonders mit Blick auf die schwerste Pandemie der Menschheitsgeschichte haben wir diesbezüglich einen besonderen Horror- und Angstbedarf.

Für die Befriedigung dieses essentiellen Bedürfnisses sorgt in der Regel die Regierung selbst, im Gleichklang mit Staatsfunk und den der Wahrheit verpflichteten Konzern-Medien.

Das “Handbuch zur Erzeugung von Angst und Panik” in der Bevölkerung ist hinlänglich bekannt und stammt aus dem deutschen Innenministerium. Hier berichtet tatsächlich einmal der Mainstream darüber: internes Papier aus Innenministerium empfahl, den Deutschen Corona-Angst zu machen[Locus]. Vorsorglich haben wir das Dokument hier im Original[PDF] gebunkert.

Tote pro Millionen Einwohner im Vergleich

Zur Zeit wird bei uns leider etwas kopflos die “indische Sau” durch Dorf getrieben, ganz im Sinne einer zu vertiefenden Panik. Hier und hier und hier mit einem anderen Blick nachzulesen. Der nackte Blick auf die absoluten Zahlen ist schon schrecklich aber wenig zielführend. Bei näherem Hinsehen taugen sie einfach nicht für den beabsichtigten Zweck. So wird aus “indisch” schnell mal “kindisch”. Eine im Sinne unserer Panik-Orchester-Regierung nicht zielführende (und somit nicht erlaubte) Betrachtung ist die mathematische Herangehensweise an die Pandemie. Bestens sogar mit offiziellem Zahlenmaterial, um dabei nicht sogleich in die Ecke der “Verschönerungstheoretiker” manövriert zu werden.

Ziemlich offizielle Zahlen gibt es auf dieser Seite[Our World in Data]. Die bereitgestellte Oberfläche lässt unterschiedliche Betrachtungswinkel zu … soweit man sich in der Lage sieht die wenigen Parameter richtig zu setzen. Die Auswertungen gibt es als Liste, Diagramm, geographisch oder nach Quellen. Per 12.5.2021 rangiert Indien dort mit 187 Toten pro eine Million Einwohner eigentlich unter “ferner liefen”. Genauer noch, auf Platz 97 der Corona-Todes-Weltrangliste. Deutschland selbst hat zum selben Stichtag bereits 1.019 Tote pro Million Einwohner vorzuweisen und belegt auf der erwähnten Rangliste Platz 50.

Ergo kann man die notwendige Panik hier nur noch durch die schiere Masse schüren. Das gelingt tatsächlich auf banalste Weise, indem man unterschlägt, dass Indien rund 16 mal so viel Einwohner hat wie die Bananenrepublik Deutschland. Und wer es sich so einfach macht, wie unsere Medien es zweifelsfrei tun, der muss sich den Wunsch nach indischen Verhältnissen gefallen lassen. Der ist für sich genommen so blödsinnig wie das Schüren von Panik und Ängsten mit absoluten Zahlen. Für das bei uns laufende Einschüchterungsprogramm allerdings unverzichtbar.

Armut schützt vor Corona

Machen wir weiter mit der süffisanten Datenanalyse und kommen zu einer weiteren erstaunlichen Erkenntnis. Vergleicht man beispielsweise eine Handvoll der ärmsten Länder dieser Welt mit den uns vertrauten reichen Nationen, dann wird es richtig ulkig, in Bezug auf die Corona-Toten pro eine Million Einwohner. Die nebenstehende Grafik ist da unbestechlich: “Armut schützt vor Corona”. Wieder ein Grund mehr hierzulande nach indischen Verhältnissen zu schreien 🤪.

Corona: warum wir indische Verhältnisse brauchen

Die oben verlinkte Datenquelle ist noch für weit mehr schockierende Erkenntnisse gut. Beispielsweise, dass die Toten pro eine Million Einwohner vorzugsweise in Bevölkerungen mit hohem Anteil der über 77-jährigen grassiert. Unter dem Armutsaspekt beginnt man ganz schnell die grüne Merkel-Politik zu verstehen. Corona: warum wir indische Verhältnisse brauchenAlles Geld muss raus aus Deutschland … nur das schützt zuverlässig vor dem Pandemie-Tod. Wer wollte das angesichts der vorgelegten Zahlen bestreiten?

Leider wird dieser Hintergrund weder seitens der Regierung, noch von der nächsten Kanzlerinnen-Darstellerin Baerbock bezüglich ihrer gärtnerischen Arbeiten in und am Deutsch€Land erwähnt. Es bestätigt abermals recht unsanft die Verlogenheit unserer politischen Kaste, die von der Wahrheit soweit entfernt ist wie das Nilpferd von seiner ersten eigenständigen Mondlandemission.


Quelle: Qpress