Symbolbild – Kurdendemo mit verbotenen Öcalan- und PKK-Flaggen

Ein Anwalt des einflussreichen Gründers der Kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, fordert nach den türkischen Angriffen auf die syrischen Kurden schärfere internationale Reaktionen.

“Öcalan ist nach wie vor zu Verhandlungen mit der türkischen Regierung bereit”, sagte Anwalt Mahmut Sakar dem Tagesspiegel (Donnerstagausgabe). “Sowohl über eine Waffenruhe als auch über Formen kurdischer Autonomie innerhalb des türkischen Staates.” Die internationale Gemeinschaft aber müsse den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan daran hindern, Nordsyrien zu besetzen: Erdogan bereitet eine Invasion der Rojava genannten Autonomiezone vor, 2018 hatte er dort die Kurdenhochburg Afrin besetzen lassen.