Petry: #AfD offen für konservative Wähler

Nachdem Merkel sich vom klaren Nein der CDU zur „Ehe für alle“ verabschiedet hat, nutzt die Bundessprecherin der AfD, Frauke Petry, diese Vorlage und wirbt um die konservative Stammwählerschaft der Union.


Foto by Metropolico.org

„Praktisch im Handstreich hat die Bundeskanzlerin und Parteivorsitzende der CDU damit eine der letzten verbliebenen konservativen Bastionen der Union geschliffen. Dass ihr dabei die Meinung der Mitglieder ihrer Partei völlig gleichgültig ist, hatte sie ja schon beim Thema der doppelten Staatsbürgerschaft bewiesen. Wenn die Kanzlerin am Rande einer Veranstaltung betont, ’sie habe natürlich zur Kenntnis genommen, wie jetzt alle Parteien außer der Union zu dem Thema stünden‘, dann unterliegt sie offenkundig einer Wahrnehmungsstörung.

Denn mit der AfD gibt es sehr wohl noch eine Partei, die die Werte traditioneller Familien und damit der Ehe hochhält. Wir halten es mit dem Alten Fritz: ‚Jeder soll nach seiner Façon selig werden‘ – das unter anderem macht das Wesen einer freien Gesellschaft aus. Aber die Ehe ist eine grundgesetzlich geschützte Institution, an der wir aus sehr guten Gründen nicht rütteln wollen und werden.

Man muss Angela Merkel fast schon dankbar sein, überlässt sie doch damit aus rein machttaktischen Erwägungen der AfD ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Parteienlandschaft und sie wird damit einen weiteren Teil ihrer Wählerschaft und auch Mitglieder heimatlos machen.

Diesen Menschen unterbreitet die AfD mit ihrem klaren Familienbild im Bundestagswahlprogramm ein Angebot. Wir sind nicht offen für die ‚Ehe für alle‘ aber offen für alle konservativ-bürgerlichen Wähler. Herzlich willkommen.“

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4 Kommentare

  1. Klasse Abrechnung von Fest mit den Übelst-Machenschaften, Hetereien, Lügen, Finanzmissetaten usw. von Presse und Machtkaste: http://nicolaus-fest.de/populismus-und-establishment/

    Die Bilanz der bundesdeutschen Eliten ist desaströs. Und so ist ‚Establishment’ keine soziale Kategorie mehr, sondern eine moralische: Die der Verkommenheit. Auch diese Erkenntnis hat wesentlich zur Gründung der AfD geführt. Denn zum Niedergang dieses Landes trägt nicht nur die angeblich alternativlose Politik der Kanzlerin bei, sondern viel mehr noch das kollusive Zusammenwirken von Wirtschaft, Justiz, Journalismus und Politik.

    Der Bürger spürt, dass der Fisch vom Kopf her stinkt. Und der Fisch weiß, dass der Bürger es spürt. Weil die AfD diesem Gespür Ausdruck verleiht, schlägt ihr der Hass entgegen.

  2. 1.Ob wirklich 80% für diese Ehe-Verhunzung sind,darf bezweifelt werden,aber genug gewiß,denn der Dekadenzgrad des Volkes ist weit fortgeschritten.Mir selbst -sonst durchaus freiheitlich gesinnt- ging es mal so,als ich einer etwa 55j. Dame,mittleres Niveau vom Volke, meine Empörung mitteilte,daß Schwuletti Patrick Lindner einen Säugling adoptieren durfte. Diese Dame lachte dazu nur und meinte, sie störe das nicht! – 2. Wenn man seine Prinzipien hat, soll man die schon auch hinterfragen und an der Realität und Vernunft messen, aber nicht für jeden billigen Vorteil aufgeben.- 3. Zumal hierzu doch gerade das CDU-Milieu, trotz Merkel-Wählens immer noch zu 2/3 gemäßigt konservativ, diese Neu-Ehe nicht goutiert, es der CDU keinen Wählerzuzug bringen wird.Ein weiteres Mal räumt die CDU alte Positionen, das geht ja schon seit der Geißler-Süßmuth-Zeit so. Und letztere hat der jetzt oft gelobte Kohl hochgezogen!

  3. Schon wieder die große Klappe des cdU – U- Boots Petry.
    Die gehört aufs Abstellgleis.

  4. Und wieder mal geht man nicht die eigentlichen Probleme an. Die Ehe ist doch letztendlich nur noch dazu da, um Männer auszubeuten. Welchen Vorteil hat es denn noch verheiratet zu sein?
    Frauen können jegliche ehelichen Pflichten verweigern und zu jeder Zeit sich scheiden lassen. Dazu kommt, dass Männer dann im Scheidungsjahr Frauen auch noch versorgen müssen. Und lasst uns nicht vergessen, wie „Vermögen“ dann geteilt werden.
    Welcher Mann sich bei Scheidungsraten von über 40% auf diesen Irrsinn einlässt, dem kann man nicht helfen. Wenn ich Fallschirmspringen gehe und mir würde man sagen, dass ich eine 42% Chance habe, dass mein Fallschirm nicht aufgeht und ich sehr unsanft landen werde, würde ich dieses Vorhaben natürlich auch umsetzen…

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