Pegida und die Folgen: Der Glaubenskrieg ist Wirklichkeit geworden

Angetreten ist Pegida vor einem Jahr mit der Forderung, dass auf deutschem Boden keine Glaubenskriege stattfinden sollten.

Ausschlaggebend waren die brutalen Zusammenstöße von Kurden und Salafisten in mehreren deutschen Städten.

Pegida photo
Photo by Metropolico.org

Eingetreten ist aber das Gegenteil von dem, was Pegida ursprünglich wollte.

Das Kopftuchverbot wurde gekippt, nach dem Attentat auf CharlieHebdo ist paradoxerweise Kritik am Islam das Merkmal von Rechtsradikalen und Rassisten, der vorauseilende Gehorsam aufgrund fantasierter Forderungen nach Rücksichtnahme auf religiöse Gefühle bahnt einem immer radikaleren, archaischem Islam den Weg in die öffentlichen Räume.

Kreuze verschwanden zurecht aus deutschen Klassenzimmern, wenn staatliche Träger dahinter stehen und der Neutralität verpflichtet sind, aber Diskussionen über Gebetsräume für Moslems, die plötzlich „Muslime“ heißen werden geführt.

Aktbilder werden als Kunstwerke immer weniger gerne gesehen, sie könnten ja, ach, die religösen Gefühle verletzen, was ist das überhaupt für ein merkwürdiger Rückschritt in einer säkularen Gesellschaft?

Aus zur Staatsdoktrin erhobenen Nächstenliebe durch eine protestantische Pfarrerstocher, die das Kanzleramt präsidial besetzt hat, in Komplizenschaft mit einem Prediger, der als faktischer Bigamist das Amt des Bundespräsidenten innehat, wird ganz Deutschland zur internationalen Solidarität verpflichtet.

Welch ein Schulterschluss von Kirche und Sozialismus – Deutschland hat sich aufgelöst und steht zur Freude aller Kulturmarxisten komplett ohne Grenzen da.

Religion ist eben doch nicht nur das Opium des Volkes, sondern die Komplementärmedizin für seelenlose Salonkommunisten, deren Kofferträger, die Pol Pot Verehrer der Grünen mit dem Stichwort „Klimaflüchtlinge“ gleich noch mit ins Boot geholt werden.

Die ausgestreckte Hand zum Islam ist die logische Folge dieser kulturverachtenden Gruppenpsychose  – der multireligiöse Gottesstaat sozialistischer Prägung mit austauschbaren Arbeitsnomaden für die internationalen Konzerne, die nach dem Bruch des siebten Siegels – man  nennt es auch TTIP – die wahre Herrschaft an sich reißen wollen.

Das Medienkartell ist sich wie immer einig – die Propagandamaschine läuft und doch tobt der Glaubenskrieg auf den deutschen Straßen.

Wer die deutsche Fahne hoch hält und die Nationalhymne abspielt, der braucht gar nicht erst den Hitlergruß bringen, er gilt von vornherein schon als Nazi, als Rechter, als Rechtsradikaler. Kein Wunder in einem Land, in dem die Kanzlerin öffentlich und angewidert die deutsche Fahne wegwirft.

Gestern wurde ein Demonstrant von Pegida von linken Gegendemonstranten mit Eisenstangen brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt. Die TV Nachrichten blenden diesen Vorfall aus – sonst käme man vielleicht noch auf die Idee, dass dort Heiko Maas und das Sachsensumpfmonster de Maiziere mitgeschlagen haben könnten, wie es der Tagesspiegel zum Attentat auf Reker in Köln zu Pegida nahelegte.

Nach derselben Logik stechen, bomben, schießen und vergewaltigen im übrigen alle Anhänger des Islams auch täglich mit, wenn im Namen Allahs ein Verbrechen begangen wird.

Die aggressive Rhetorik in den Medien fabuliert von aggressiven Reden und Forderungen bei Pegidas Geburtstagsfeier, aber ist das wirklich so? Strauß und Wehner sind seinerzeit ähnlich liebevoll miteinander umgegangen, wie Pegida Redner mit der Regierung. Wo ist nun der Skandal?

Was soll denn eine Protestbewegung sonst von sich geben? Erwartet die Bundesregierung etwa ein Lob für ihre Arbeit?

Die Masse der Pegida Anhänger ist friedlich und gewaltfrei – ein Vorfall von gestern, nach dem mehrere Demonstranten ausgerechnet den Kameramann von RT Deutschland angegriffen und seine Kamera zerstört haben sollen, ist die absolute Ausnahme.

Die Ausschreitungen linker Gegendemonstranten sind dagegen längst Gewohnheit geworden. Wenn man bedenkt, dass der Gegenprotest von staatstragenden Institutionen, den Gewerkschaften, Kirchen und von politischen Parteien mobilisiert, organisiert und finanziert wird, bekommen diese Geschehnisse aber eine ganz andere Gewichtung.

Was man den Pegida Anhängern vorwirft, zeigt Wirkung – sie kuschen und kontern nach dem letzten Galgenmontag nicht mit einem mannshoch aufgebautem Schafott, sondern einer Strafanzeige gegen Justizminister Maas wegen Volksverhetzung.

Welch eine Gefahr für die öffentliche Ordnung geht von so gesetzestreuen Bürgern aus? Die RAF stellte seinerzeit ihre politischen Gegner vor sogenannte Volksgerichte und vollstreckte die Urteile auch gleich selbst.

Kann man sich Christian Klar oder Brigitte Mohnhaupt vorstellen, wie sie eine Strafanzeige gegen Helmut Schmidt adressiert an Generalbundesanwalt Buback mit der Schreibmaschine tippen?

Der Glaubenskrieg auf den Straßen und in den Medien geht weiter – er wird mit absurden Argumenten geführt, wie jeder Glaubenskrieg. Auf der Strecke geblieben ist die Vernunft. Weitere Opfer werden folgen!

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1 Kommentar

  1. geopfert wurde der staatliche Schutz vor religiösem Wahnsinn.

    Ich will in einem Staat leben, der mich vor öffentlich betenden Zeitgenossen bewahrt. Religion ist Privatsache. Ich will nicht, dass ich zum beten genötigt werde – die Paulskirche heißt wohl Kirche, ist aber am aller wenigsten ein sakraler Bau – er ist der Ort der ersten deutschen Nationalversammlung und kein Gebetsraum. Die Inbesitznahme republikanischen Raums zum Beten auch für eine vermeintlich gute Sache ist Blasphemie.

    Müssen wir uns darauf einstellen, dass der Ruf des Muezzin die Sitzungen des Bundestags unterbricht und sich muslimische Abgeordnet zum Beten im Plenarsaal niederknien? – Die katholische Kirche und die protestantischen Neukirchler wird es freuen, wenn demnächst Abgeordnet mit Fürbitten ihre Reden beenden.

    Das Verfassungsgebot der Säkularisierung wird ignoriert und steht bei keiner der demokratischen Parteien auf der Agenda und nicht weil das Volk, nach mehr Religiosität lechzt, sondern weil christliche und türkisch-islamische Lobbygruppen uns ihre Definition von Religionsfreiheit indoktrinieren.

    Wir sind ein säkularer Staat und das hat jede Religionsgemeinschaft zu respektieren – wenn das Religiöse politisch wird, dann strebt es nach Macht und Deutungshoheit, genau aber das haben wir mit der Revolution 1789 beenden wollen.

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