#PeggyGate: Spiegel verbreitet Verschwörungstheorien „Ulvi K. kommt als Täter weiterhin infrage“

Verklagter Gutachter bezeichnet Unschuldigen erneut als Tatverdächtigen

Ist es ein Zufall, dass die Ermittler der Soko Peggy ihre Verhörmethoden verschärfen und gleichzeitig der Spiegel ein Interview der seit der Mollath-Affäre umstrittenen Journalistin Beate Lakotta mit dem ebenso umstrittenen Psychiatriegutachter Kröber bringt? 2012 rechtfertigte sie sich gemeinsam mit ihrem Kollegen Lapp gegen die Vorwürfe, sie hätten mangelnde journalistische Sorgfalt vermissen lassen.

Offenbar haben weder Frau Lakotta noch die Spiegel-Redaktion dazu gelernt, denn in dem Interview mit Kröber, kann der Gutachter den vom Mordvorwurf freigesprochenen Ulvi K. erneut als Tatverdächtigen ins Spiel bringen:

Kröber: “ Er hatte den Mord gestanden. Ich hielt es bei seinen intellektuellen Fähigkeiten für sehr unwahrscheinlich, dass er die detaillierten Schilderungen erfunden hatte. Jahre nach dem Urteil wurde behauptet, die Polizei hätte Ulvi K. dieses Geständnis eingeredet. Damit war die Beweislage im Wiederaufnahmeverfahren zu dünn; der Freispruch geht in Ordnung. Als Täter kommt er aber weiterhin infrage.“

Plötzlich wurde so etwas Unglaubliches von irgendwem behauptet – das klingt eher nach einer wilden Verschwörungstheorie, nach der besorgte Bürger es aus unerfindlichen Gründen darauf anlegten, sämtliche verurteilten Mörder auf die Menschheit los zu lassen, weil’s so schön ist … 

Ulvis Anwälte haben bereits juristische Schritte gegen den Spiegel angekündigt. 

Thomas Henning – Foto: © O24

Schon die BILD Zeitung musste wegen tendenziöser Berichterstattung im Fall Ulvi K. eine Niederlage einstecken, wie die damals beauftragte Medienkanzlei Frankfurt berichtete:

In dem Beitrag auf Bild.de „Peggy wurde nicht im Wald ermordet“ beschäftigte sich die BILD-Zeitung mit unserem Mandanten, der 2004 wegen Mordes an „Peggy“ verurteilt und 2014 im Rahmen eines Wiederaufnahmeverfahrens freigesprochen wurde.

Trotz des Freispruchs war die Berichterstattung im hohen Maße tendenziös. Zudem wurde unser Mandant u.a. mit hochauflösenden Fotografien identifiziert und der haltlose Vorwurf trotz seines Freispruchs erneut stigmatisierend ins Gedächtnis der Öffentlichkeit gerufen.

Warum geht man jetzt beim Spiegel bewusst das Risiko ein, vor Gericht gezerrt zu werden?

Worum geht es für den Gutachter Kröber?

Aus unserem Artikel „Bayern-Justiz unter Druck – Ulvi Kulac fordert Schadenersatz in Millionenhöhe“:

„Eine Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderung in Höhe von 600.000 Euro wurde ihm bereits durch die Kanzlei zugestellt. Mit seinem Gutachten habe er die Verurteilung ihres Mandanten wegen Mordes an Peggy K. quasi zementiert, so Hanna Henning. Die vorgelegten schriftlichen Gutachten und mündlichen Aussagen von Kröber genügten nicht den Mindestanforderungen, die laut BGH an solche Gutachten zu stellen seien. Bei drei von vier Sitzungen sei die erforderliche Tonband oder Videodokumentation nicht erfolgt. Sollte der Gutachter die Forderung nicht erfüllen, werden die Anwälte im Auftrag von Ulvi K. Klage einreichen. Die Kanzlei geht davon aus, dass alle Beweise so schlüssig sind, dass es zur Verurteilung von Kröber käme.“

Welche Rolle spielen SPIEGEL und die BILD? Im Dezember ließen sich die Journalisten dieser Qualitätsmedien nicht auf der Pressekonferenz blicken. Die Vorwürfe der Lichtenberger Bürger, einschließlich des Bürgermeisters und Mitglieder des Stadtrates wurden nur von einigen lokalen Medien aufgegriffen, alle anderen ebenfalls angeschriebenen Redaktionen reagierten gar nicht. Dabei handelt es sich bei dem Justizskandal um Deutschlands spektakulärsten Kriminalfall, bei dem immer mehr darauf hinweist, dass es um mehr geht, als „nur“ dem sexuellen Missbrauch und Mord an einem kleinen Mädchen. So eine Steilvorlage lässt man nur ungenutzt liegen, wenn man Angst hat oder Absicht dahinter steckt.

Demnächst mehr!!!!


Vergessen Sie nicht: Dies war nur ein weiteres Teilchen vom großen Kinderporno-Puzzle. Wir haben noch viel mehr davon und werden demnächst weitere brisante Fakten veröffentlichen. Vielleicht reicht es, um diesen ganzen Sumpf trocken zu legen. Unterstützen Sie die Aufklärung von Deutschlands aufsehenerregendstem Kriminalfall und verbreiten Sie jede neue Info.

#PeggyGate: Ermittler der #SokoPeggy setzen Zeugen mit illegalen Methoden unter Druck

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