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Euro - Foto via pixabay
Euro – Foto via pixabay

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuell erscheinenden Ausgabe berichtet, schalteten freiheitliche Minister, Mitglieder der oberösterreichischen Landesregierung sowie der Linzer Stadtregierung und die Linz AG innerhalb der vergangenen zweieinhalb Jahre Inserate in der Gesamthöhe von mindestens 116.000 Euro in rechten Medien.
An der Spitze der Begünstigten steht der oberösterreichische „Wochenblick“ (74.490 Euro), gefolgt vom Monatsmagazin „Alles Roger?“ (22.580 Euro), Andreas Mölzers „Zur Zeit“ (8710 Euro), „unzensuriert“ (7200 Euro), welches von einem FPÖ-Parlamentsklubmitarbeiter geführt wird, sowie „Info Direkt“ (3060 Euro).

Auf der Auftraggeberseite führen das Verkehrsministerium (43.300 Euro) und das Innenressort (25.170 Euro) das Feld an. Das zeigt eine „profil“-Auswertung, die sich auf zwei aktuelle Anfrageserien des oberösterreichischen Landtagsabgeordneten Severin Mayr (Grüne) und der SPÖ-Nationalrätin Sabine Schatz stützt.

Der Kommunikationswissenschaftler Josef Trappel von der Uni Salzburg nennt die Inseratenpraxis wörtlich „staatspolitisch unverträglich“ und „fatal“: „Wenn Medien strikt nur Parteiinteressen verfolgen und Fakten verdrehen, besteht kein Anlass, denen auch noch Förderungen zukommen zu lassen. Das schadet einer Demokratie und stärkt sie nicht.“


Zum Vergleich der Verhältnismäßigkeit:

4 KOMMENTARE

  1. Offen gestanden: Ich verstehe das Lamento dieses Artikels nicht. Nicht einmal ansatzweise.

  2. Skandal!
    Man stelle sich vor in der Türkei oder Nordkorea würde die Opposition in „Rechten Medien“ inserieren. Und das auch noch, nachdem Erdolf und Kim ihre Hoftrompeter ausdrücklich zur Objektivität und Zusammenarbeit animierten und sie selber nur gelegentlich handschriftliche Briefchen ans schwarze Brett pinnen.

    Ich bin mal gespannt wer alles lautstark klagen wird, wenn er alsbald nicht mehr „rechts“ „inserieren“ darf. „Ach hätten wir’s doch nur rechtzeitig kommen sehen“.

  3. @Fritz

    1. Dass ausgerechnet die Fahrtuhlfurzer sich lautstark über andere beschweren.
    2. Dass es dreist ist, sich in die Angelegenheiten anderer einzumischen.
    3. Dass die Propaganda auf Hochtouren läuft.
    4. Dass niemand von Luft und Liebe leben kann, nicht mal die „Rechten“.
    5.
    6.
    7.
    …u.s.w.

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