Uwe Junge (AfD) – Foto: O24

Der rheinland-pfälzische Fraktionsvorsitzende der AfD glaubt, dass die Partei „vielleicht schon bald – den Weg in eine Regierung finden“ könne. Freilich nur, wenn das Meuthen-Lager, zu dem er sich zählt, den Machtkampf gewinnt.

Steht die AfD wirklich am Scheideweg, wie die Schlagzeile der Preußischen Allgemeinen Zeitung suggeriert? Kommt es zur Spaltung der AfD, ist am Ende nicht sicher, ob die Partei im Osten überhaupt noch genügend Personal aufbieten und Wähler für sich gewinnen kann. Bei vorgezogenen Neuwahlen hätte eine AfD-Alternative wahrscheinlich große Probleme, rechtzeitig die Hürden zu nehmen, die Voraussetzung für eine Teilnahme an Bundestagswahlen sind.

Gleichzeitig müsste es bei der Union zu einem Rechtsruck kommen. Danach sieht es aber erstens nicht aus und der Wunschkandidat der „Werte-Union“, Friedrich Merz, hat sich eindeutig gegen die AfD ausgesprochen. Er könnte eine Beteiligung der AfD nur dann vor der Öffentlichkeit vertreten, wenn diese sich entsprechend „gewandelt“ geben würde. Reichen die paar Prozente oberhalb der Fünf-Prozent-Hürde dann noch für eine schwarz-blaue Koalition? Eher steht die Partei dort, wo sich ganz Deutschland befindet: Am Abgrund!

5 KOMMENTARE

  1. Nicht dass ein Ausscheiden von Denkmaldepp Höcke (als ob’s nichts wichtigeres gäbe als Kyffhäuserzwerge) oder Systemling Kalbitz ein Verlusst wäre (selber Schuld!) Das Problem ist eher, dass deren Gegenlager erst Recht kein Gewinn für uns ist. Wer diesem Futtertroghaufen heute noch bedingungslos Beifall spendet und überschwänglich für gelegentliche selbstverständliche/normale Oppositionsarbeit (viel zu selten, fällt kaum ins Gewicht, wofür sonst sind sie freiwillig!!! angetreten und leben auf unsere Kosten?) lobt, merkt sowieso nichts mehr und braucht sich nicht wundern, wenn’s weiter bergab geht. In meiner Vorstellung ist eine Opposition, die ihren Namen auch verdient hat, mutig und schlau. Trifft für diesen – mit sich selbst beschäftigten – opportunistischen Kasperverein leider nicht zu.

    Ob ich richtig oder falsch liege, spielt für’s Endergebnis absolut keine Rolle, nur für sinnlose Internetscharmützel. Entscheidend ist lediglich, wieviele EX-AFD Wähler meine persönliche Meinung teilen. Ich denke, dass es recht viele sind. Nach der nächsten BTW wissen wir mehr.

    Scheiße sprach der Großherzog
    als das Heer vorüber zog
    Scheiße sprach auch die frau Gräfin leise
    leider haben beide Recht
    denn das Heer ist wirklich schlecht

    • Scheisse sprach der Erstchargierte
      als Hiob vorbei marschierte
      und der Fuchsmajor sprach leise
      das ist wirklich grosse Scheisse

  2. Zur nächsten Wahl sollte keiner mehr gehen. Bei 10% Wahlbeteiligung wäre die „Sache“ erledigt.

  3. Preisfrage :
    Wem nützen die Miesmacherei und die unsubstantiierte Hetze gegen die AfD, die „Hiob-Durchfall-Menstrualtasse“ und seine Troll-Klone 👻 👻👻 hier penetrant betreiben ?
    Richtig !
    Jede/r die/der NICHT die Alternative, die einzige kritische oppositionelle Partei wählt, stärkt Merkel und ihre Willkommens-Jubler in der CDUSPDFDPGRÜNELINKE-Einheitspartei NeuISlamistans.
    Und das wollen Stänkerer wie „Hiob“ ja wohl auch erreichen.

  4. @Dummerchen,

    Du bist leider zu feministisch blöde um zu merken, dass du in deiner völligen Unreflektiertheit sogar O24 verunglimpfst. Wer stellt denn AFD-kritische Beiträge ein (der kleine hiob doch nicht), oder wirkt hiesiger Artikel auf dich wie AFD-Jubelpresse?

    Leute „ankacken“ scheint sowieso eher dein Ding, als meins. Neulichst hast du hier jemanden der „Israelfeindlichen Hetze“ bezichtigt und somit indirekt auch O24, oder wer genau schaltet vermeintlich „Judenfeindliche“ Kommentare frei? (Rabulistik in Form übler Nachrede und Verleumdung sind übrigens auch Straftatbestände).

    Du scheinst deine eigene Dummheit nicht mal zu bemerken. Überlass besser deinem 2.07 großen Mann die Politik, dann hast du mehr Zeit zum Flachs spinnen.

    Noch eine Lebensweisheit zum Sonntag:
    Ein wahrer Freund kritisiert, ein Feind bestärkt dich in deiner Dummheit.

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