#PanamaPapers: Wortverdreher Ziegler nennt Steueroasen Schurkenstaaten

Die Süddeutsche Zeitung hat scheinbar einen großen Coup gelandet und macht Wikileaks ernsthafte Konkurrenz. Jeder darf sich jetzt zu den Panama Papers zu Wort melden, darunter auch der unvermeidliche Jean Ziegler.

jean ziegler photo
Photo by ds-foto :: bembelkandidat

Der Weggefährte von Genickschütze Che Guevara ist der Meinung, dass Steueroasen Schurkenstaaten und Räuberhöhlen sind, darum gehörten diese Offshore-Länder ausgetrocknet.

Wie wäre es mit einer Neuauflage der Oktoberrevolution und dem Errichten von Lagern zur Umerziehung?

Noch ist immer der Staat auf allerhöchstem Schurkenniveau, der seine Bürger am meisten auspresst und die höchsten Steuern verlangt. Dort könnte man mit dem Austrocknen beginnen, nämlich im eigenen Laden, ohne wiederum anderen Ländern seine allein seeligmachende Weltordnung auf zudiktieren.

Aber das Geschwätz wird sich einreihen in eine lange Liste dummer Sprüche anderer Rechenkünstler, deren Wirtschaftskenntnisse sich darauf begrenzen, dass man Diebstahl mit Diebstahl bekämpfen kann und die gesamte Menschheit danach dürstet, ein Dasein als Almosenempfänger zu fristen.

Die Panama Paper Story als Fortsetzungsroman wird nun der Süddeutschen Zeitung kurzfristig eine bescheidene Auflagensteigerung verschaffen, bis alle Namen genannt sind. Genüßlich wird man den angerichteten Schaden beziffern und jeden enttarnten Steuersünder mit Uli Hoeneß vergleichen.

Aber wer steckt hinter der „Enthüllung“? Wem schadet sie am meisten? Und wer steht nicht auf der Liste? Das sind in dieser Sache die einzigen Fragen von Belang. Wetten, dass es darauf so schnell keine Antworten geben wird?

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2 Kommentare

  1. Es geht hier nur um die mediale Vorbereitung der Bargeldabschaffung.

    Dass es sich um eine US-Geheimdienstoperation handeln wird, sieht man schon daran, dass die meisten Firmen aus dem Westen waren, aber kein führender westlicher Politiker in den Papieren aufgetaucht ist.

    Dagegen wurden alle Staaten ins Visir genommen, die mit Russland zusammenarbeiten. Wie z.B. Island, das sich mit Krediten aus Russland gerettet hat.

    Übrigens hat die SZ abgelehnt, den deutschen Ermittlungsbehörden die Unterlagen zur Verfügung zu stellen mit fandenscheinigen Argumenten.

    Nach der Bundestagswahl wird dann mit fandenscheinigen Argumenten die Bargeldabschaffung kommen und etwas später die Einführung von implantierten Chips, um die totale Kontrolle, über die Menschen zu gewinnen.

    Begründung da wird das Chaos mit den multiplen Identitäten durch die Flüchtlinge und die Bedrohung durch den Terrorismus sein.

    Und dann wird der Linksfaschismus in Europa seine Maske fallen lassen.

  2. http://www.dzig.de/Putin-Freigabe-von-Dokumenten-mit-sehr-interessanten-Namen
    Putin: Freigabe von Dokumenten mit „sehr interessanten Namen“

    Russische Quelle vom 4. April 2016 | Сами напросились.
    5. April 2016 | Putin to Declassify Documents That Bear Some „Very Interesting Names“
    Translated by Ollie Richardson for Fort Russ from Russian to English

    Da ich kein Russisch beherrsche, kann ich die Übersetzung ins Englische nicht überprüfen. Übersetzung ins Deutsche von Hans Kolpak:

    Ihr habt es über euch gebracht
    Die gestrigen Pfuschzettel aus Panama erfuhren sofort eine passende Antwort. Kerle, die von der Soros Foundation und der MacArthur Foundation geschmiert werden, ihre Eigner und andere interessierte Kreise dachten, sie seien bei der Jagd einer Bestie beteiligt. Nun ja! Dieses Mal wurden sie dazu gebracht, Tischtennis zu spielen, doch sie haben es nicht einmal bemerkt. Sie sind so naiv!

    Sie verteilten die Dokumente an ausgesuchte Namen und Adressen von ungefähr 400 bezahlten Journalisten in achtzig Ländern. Zumindest einer von ihnen gehört zum CBP (Foreign Intelligence Service) und ein paar hundert zum GRU (Main Intelligence Directorate). Und sie erhielten ihre Bestrafung, nicht persönlich, aber die Eigner.

    Der russische Präsident sagte, er habe entschieden, viele archivierte Dokumente freizugeben, und dass er die Anordnung heute unterzeichnen werde. Und sie wurde unterzeichnet: http://www.kremlin.ru

    Und leise fügte er hinzu: „Soweit ich das von den Archiv-Agenturen weiß, betrifft es den Zeitraum von 1930 bis 1989. Diese Dokumente enthalten Namen, verzeihen Sie mir, von Verrätern genauso wie von unschuldig Unterdrückten mit sehr interessanten Namen, einige Dokumente werden die Gesellschaft überraschen.“

    Tatsächlich ist das, was geschieht, ein Test für die Gesellschaft und für den Präsidenten. Er erließ eine Prüfung für den „Führer der Nation“ und für die Gesellschaft der „Supermacht“. Ich persönlich hege keinerlei Zweifel am Resultat. Auch bezweifle ich nicht die Anzahl der politischen Kadaver, die bald im dummen Europa erscheinen werden, das dachte, sich an der Jagd auf die Bestie zu beteiligen, während der Hinterhalt für es selbst vorbereitet wurde.

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