Palästina – der vergessene Völkermord

Durch Syrien-Krieg und Flüchtlingskrise vergessen: Der langsame Genozid im Gaza-Streifen und im Westjordanland…

palestine photo

Foto by RNW.org

Seit Jahren berichten die Medien über den Krieg in Syrien, über Flüchtlingstote, Anschläge und Naturkatstrophen. Fast rund um die Uhr werden wir mit den grausigen Bildern konfrontiert.

Doch der jahrzehntelange Völkermord an den Palästinensern im Gaza-Streifen und im Westjordanland wird hierzulande nicht mehr thematisiert. Und doch sterben dort täglich auch unschuldige Frauen und Kinder.

Die Besatzungsmacht Israel macht – von der Völkergemeinschaft fast unbehelligt oder deren Willen völlig missachtend – was es will, wann es will und mit wem es will.

Zeit also, auf das Leben der Menschen hinzuweisen, wenn es sonst keiner mehr tut.

Der „Zeitlupen-Genozid“

Ich bitte Sie, sich nun einmal gedanklich in das Leben eines Menschen in den Palästinensergebieten hineinzuversetzen:

  • Sie leben in ständiger Ungewissheit unter einer unberechenbaren israelischen Besatzungsmacht.
  • Sie haben kein Selbstbestimmungs- und kein Rückkehrrecht.
  • Sie sind ohne Kontrolle über Ihr eigenes tägliches Leben.
  • Ihr Volk lebt in permanenter Angst.
  • Ihr Volk wird ökonomisch stranguliert.
  • Ihr Volk wird kollektiv bestraft.
  • Ihre Bewegungsfreiheit ist durch Umzäunungen, geschlossene Grenzen, Ausgangssperren, Straßensperren, Kontrollpunkte, elektrische Zäune und Trennwände drastisch eingeschränkt.

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Über Dr. h.c. Michael Grandt 106 Artikel

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5 Kommentare

  1. Was ist den das für ein Unsinn.

    Tatsache ist das im Gaza und Westjordanland Terroristen die Macht ausüben.
    Die Hamas ist reiner Terror, die Fatah regiert seit Jahren ohne jede demokratische Legitimation.

    Die Hamas lässt Foltern und Morden ohne Gerichtsurteil und lebt von den Geldern der UNWRA die teilweise von Hamas Leuten unterwandert ist.
    Bezieht man sich die Liste der Gütertransporte die Israel in den Gaza lässt, findet man hunderte Lastwagen die Täglich passieren können.

    Die Hamas müsste lediglich Wahlen abhalten die den Namen verdienen und Dinge tun wie Israels Existenzrecht anerkennen und dem Terror abschören und die Lage würde sich normalisieren.
    Die Hamas hat gerade die Errichtung eines See und Flughafens usw. abgelehnt, den ihnen Israel bauen wollte …….für einen Verzicht auf Tunnelbau und Terror.
    Vergessen wir nicht, dass aus dem Gaza in den letzten 15 Jahren wohl um die 10`000 Raketen gegen Israel abgefeuert wurden.

    Die Fatah ist nicht viel besser, auch die Regierungszeit von Abbas ist seit Jahren abgelaufen, Neuwahlen aber finden keine Staat. Folter und Menschenrechtsverletzungen sind Standard und sogar in den Kinderbüchern der Schulen wird Terror und Mord an Israelis als eine Glanzleistung gepriesen.

    Auch die Fatah lebt zu grossen Teilen von UNWRA-Geldern mit denen sie Terroristen ein Gehalt zahlt, selbst wenn die Kleinkinder ermordeten.

    Seit Jahren gibt es keinerlei Anstrengungen die Situation zu normalisieren., ….während dem sich Israel immer noch an die Camp-David und Osloer Abkommen hält.
    Siedlungen bauen sie nur in den sogenannten C-Gebieten, also auf Land welches laut dem Abkommen von damals, welches die Palis ja auch unterzeichnet haben, zukünftig zu Israels Stammland gehören sollte.
    Israel baut Siedlungen nach den Gesetzen und auf Grund von Verträgen. Die Fatah lässt rund um Jerusalem Siedlungen bauen ohne geprüfte Baupläne, ohne Kanalisation und Wasser aus dem einzigen Grund, man will Fakten schaffen und Israel das bauen verunmöglichen. dazu wird hochgezogen was nur geht.

    Und dann kommt ein Grandt daher und erzählt uns solche Dinge.

    Herr Grandt, damit entwerten sie ihre Bücher als ganzes, …….denn es ist mir nicht klar ob sie bei denen nicht auch so schludrig recherchiert haben wie beim Thema Gaza.

  2. Und ja, Rückkehrrecht.

    Auch Israelis haben ein Rückkehrrecht.
    Es gibt noch etliche Millionen auf der Welt.

    Das Rückkehrrecht der Palis, nachdem sie mehrere Kriege angefangen haben, steht auf Völkerrechtlich wackeligen Füssen.
    denn es gab vor Israel keinen Staat dort, diese sogenannten Flüchtlinge waren Bürger Jordaniens, Syriens, Ägyptens und des Libanons. Diese Menschen hatten Pässe aus eben den Ländern, waren Einwohner dieser Länder.
    Denn sie fingen 1948 einen Krieg an wenige Stunden nachdem Israel ausgerufen wurde.
    Dieser Krieg führte zu einer Flüchtlingswelle, und diese Flüchtlinge und deren nachkommen sind die hauptsächlichen Bewohner der Lager seit damals.

    Jordanien hätte sie ganz einfach normal leben lassen können, ein Teil dieser Flüchtlinge war ja Jordanier.

    Aber warum tat man das nicht….
    Tja, ein Grund ist sicher das „Araber“ sich seit jeher immer nach Stämmen definierten.
    Und die Regierung im Jordanien wollte nicht angehörige aller Stämme im Land haben, denn diese führten seit Jahrtausenden auch immer Krieg gegeneinander.
    Sie waren eben kein Staatsvolk der Jordanier, sondern sagen wir mal „Hobitas“, ein Stamm der dort lebte.
    Man machte also aus den Menschen in den 50-igerjahren Palästinenser, eine Ethnie die es so zuvor nicht gab. Nicht unter den Türken, nicht unter den Arabern, einen Stamm der Palis gab es nicht.
    Die Israelis führten in den frühen 20-igerjahren Verhandlungen mit den Arabern, und deren Stammesfürsten erteilten ihre Zustimmung zur Besiedlung durch Juden. So viel ich das gerade noch im Kopf habe, war das 1921.

    Die Araber die in Israel geblieben waren, die leben heute immens besser wie alle anderen.
    der Richter am obersten Gerichtshof der Ehud Olmert wegen Korruption verurteilte, dass war ein Arabischstämmiger Israeli.
    Araber haben in Israel als Israelische Bürger durchaus Möglichkeiten………………

  3. Was für ein schwachsinniger Artikel, strotzend vor falschen Anschuldigungen und Lügen. Verantwortlich für die Zustände in Gaza sind einzig und allein die sogenannten Palästinenser, die es eigentlich nicht gibt, Fatah und Hamas sind die Kriegstreiber in dieser Region. Sollte ich noch einmal so einen Schwachsinn auf dieser Seite lesen müssen, stelle ich den Konsum derselben umgehend ein.

    • Es verschlägt einem fast die Sprache, wenn man so einen Artikel
      auf Opposition 24 liest. Ich habe schon heute Morgen einen Satz
      der Redaktion auf einen Antisemitischen Kommentar gelesen, der
      mich sehr stutzig machte.
      Was soll das ? Wahrscheinlich ist man es leid, immer nur das
      gleiche Klientel anzusprechen.
      Wenn das der Fall sein sollte, müsst Ihr Euch aber einen anderen
      Namen zulegen. Denn solche schizophrene Artikel schreiben
      schon andere Drecksblätter genug.

  4. Betrachtet man die Geschichte Palästinas der letzten 100 Jahre, dann bekommt man eine sehr gute Vorstellung davon, wie durch legale und meist illegale Einwanderung die vorhandene Bevölkerungsstruktur unterwandert, schlussendlich von den Eingewanderten übernommen wird.
    In Palästina waren es um 1920 <= 6 % endemische Juden, die durch sukzessive jüdische Zuwanderung, Bombenterror (u. a. King David Hotel) und Massaker (u. a. Demir Jassir, Sabra und Schatila) eine muslimische Bevölkerung ethnisch verdrängten.
    In Deutschland darf der Anteil an muslimischer Bevölkerung vor der Gastarbeiter-Zuwanderung mit <= 0,5 % angenommen werden. Die Zahl der Muslime wird zum Stichtag 31. Dezember 2015 bereits mit 5,7 % (überwiegend türkischstämmig) der Gesamtbevölkerung angegeben.
    2016 kam dann Frau Merkels unkontrollierte Grenzöffnung für "Allahu Akbar" und 2017 "Erdogans 5-Kinder-Verdrängungsstrategie".
    Sage noch einer; Geschichte wiederhole sich nicht!

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