Pädophiles Großbritannien: Im Land der Kinderschänder

3789686051_77ec3b5669_b_etonFoto: Eine Schule namens Porny School

Der Name soll auf den Schriftsteller Mark Anthony Porny zurückgehen. Vielleicht haben sich die Erbauer der Schule im elitären Eton aber auch ganz etwas anderes dabei gedacht.

Seit dem Skandal um den pädophilen BBC Moderator Jimmy Saville hat Scotland Yard alle Hände voll zu tun. Ganz England ist plötzlich pädophil. Bis in höchste Kreise reichen die Machenschaften der Pädophilen Netzwerke.


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Im ZDF Auslandsjournal brachte es das Thema am 28.01. immerhin auf einen mehrminütigen Bericht, in dem Zeugen zu Wort kamen. Es geht nicht nur um sexuellen Missbrauch, sondern auch um Mord an Kindern. Wie auch im Fall Dutroux das belgische Königshaus in Verdacht geriet, so stehen auch die britischen Royals unter Feuer.

Prinz Andrew soll Sex mit Minderjährigen gehabt haben, seine Ex Frau Fergie will ihn entlasten. N-TV Das füllt zurzeit die Schlagzeilen der Boulevard Blätter.

Der britische Premier Cameron setzte schon im letzten Jahr eine Kommission ein, die mit ihrer Arbeit nicht voran kommt, vor allem deshalb, weil es schwierig, war überhaupt einen Vorsitz zu finden, der keinerlei Verbindungen zu den vielen hochrangigen Beschuldigten aus der Politik hat.

Gegen die Ausmaße  des Skandals in Großbritannien muten die Edathy Affäre und selbst die zurückliegenden Fälle aus kirchlichen Einrichtungen in Deutschland gerade zu gering an. Das sind sie aber nicht.

Wenn es um größere Skandale geht, dann liegen die Ereignisse viele Jahre zurück, wichtige Zeugen und viele Beschuldigte sind längst verstorben, wenn die Sachen bekannt werden. Eine Aufklärung ist schwer. Immer wird dabei in den Focus gerückt, dass die Taten in der Vergangenheit liegen und heute so etwas eher unwahrscheinlich ist.

Wie wenig haltbar solche Thesen sind, konnte man am Beispiel der Odenwaldschule sehen. Nach der “Aufarbeitung” der Missbrauchsfälle wurde erneut ein Lehrer wegen des Besitzes von Kinderpornographie dort verhaftet.

Über Pädophilennetzwerke in allerhöchste Kreise ranken sich viele Verschwörungstheorien. Nicht unberechtigt. Welche gesellschaftlichen Erklärungen gibt es dafür, dass gerade die höchsten Kreise darin verwickelt sind?

Prügelstrafen und Eliteschulen

Eliteschulen und Universitäten haben eine lange Tradition in England. Wer später Karriere machen will, hat ohne einen elitären Abschluss nicht sehr gute Chancen. Die als besonders tierlieb geltenden Engländer sind in der Erziehung ihrer Kinder keineswegs so zimperlich.Die Abschaffung der Prügelstrafe in den öffentlichen Schulen wurde unter großen Protesten durchgesetzt. An privaten Eliteschulen konnte man die Gesetze später wieder aushebeln.

Strenge Erziehung ist nämlich das Programm schlechthin. Wer es nach oben schafft, hat in Kindheit und Jugend die auch heute noch gesellschaftlich akzeptierte schwarze Pädagogik hinter sich. Im Klartext: Gewalt an Kindern durch körperlich überlegene Erwachsene. Vertrauens- und Respektpersonen, denen gegenüber man Gehorsam zu üben hat.

Die so traumatisierten Angehörigen der künftigen Eliten machen genau das, was sie gelernt haben. Sie vergehen und vergreifen sich an Kindern, sie können besonders gut Netzwerke bilden und durch ihre Verbindungen wissen sie ihr Treiben gut zu verschleiern. Und wer nicht dabei mitmacht, der übt sich in Schweigen. Je höher die gesellschaftliche Position ist, desto weniger müssen sich traumatisierte Menschen mit ihren oft vollständig verdrängten Erlebnissen auseinandersetzen.

Wer von Untergebenen umgeben ist, wird weniger wegen auffälligen Verhaltensweisen, Neurosen und Übergriffen kritisiert und mit seinem eigenen Verhalten konfrontiert. Er lernt im Gegenteil beständig, dass er sich alles erlauben kann. Ob die kriminellen Täter über die Wurzeln ihrer Neigungen Bescheid wissen, ist dabei unerheblich. Ihr Handeln geschieht überwiegend bei vollem Verantwortungsbewusstsein.

So ist es keine absurde Verschwörungstheorie, sondern eher die logische Folge eines brutalen, kinderfeindlichen Erziehungswesens, dass in den Eliten Großbritanniens sich regelrechte Netzwerke gebildet haben, die ihre perversen Neigungen an Kindern ausleben.

In zwanzig oder dreissig Jahren kommen dann die Fälle von heute auf den Tisch. Wieder wird das Entsetzen groß sein, wenn bekannt wird, wer alles auf der Liste steht. Dabei sind die Wurzeln der Gewalt seit langem bekannt. Am Anfang war stets die Erziehung.

Wer glaubt, dass in Deutschland keine organisierten Netzwerke in Politik, Hochfinanz und vor allem der Justiz existieren, der braucht sich nur die schäbigen Ergebnisse des Runden Tisches der Bundesregierung anschauen und wie sich Kirche und Staat vor angemessenen Entschädigungen für die Opfer bis heute drücken. Das alles wäre nicht möglich, gäbe es da nicht ein stillschweigendes Verständnis für die Täter und Täterinnen.

Verharmlost wurden auch die Verbrechen an der Odenwaldschule  durch die Verfilmung DIE AUSERWÄHLTEN. Seichte Unterhaltung statt Aufklärung wurde den Zuschauern dort aufgetischt. Eine engagierte junge Lehrerin, die den betroffenen Kindern helfen wollte, gab es nur im Film. In der Realität waren die Opfer ganz alleine. Dass auch Frauen zu den Täterkreisen gehörten, wird im Film gänzlich unterschlagen.

Wenn der Edathy Prozess beginnt, kommt nicht mal die halbe Wahrheit auf den Tisch, so viel ist sicher. England, das Land der Pädophilen ist überall. Im Gegensatz zum englischen Parlament sitzt mit dem Grünen Abgeordneten Volker Beck immer noch ein  ehemaliger Fürsprecher für die Entkriminalisierung der Pädophilie im Parlament. Das ist unerträglich!

Noch unerträglicher der Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit, dessen Schwärmereien im französischen TV über sexuelle Erfahrungen mit Kindern immer mal wieder bei Youtube landen.

 


Bildquelle:
The Porny School – zufälliger Name?

eton photo
Photo by ell brown


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