Orthodoxe Christen besetzen die Haga Sophia in Istanbul

In Erinnerung an Prinz Eugen, den Retter des Abendlandes

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Christlich-orthodoxe Aktivisten haben am Abend die Haga Sophia in Istanbul erklommen und ein Transparent entrollt.

Immer noch gilt das Bauwerk als größtes Heiligtum der orthodoxen Christen. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen wurde die Krönungskirche der byzantinischen Kaiser entweiht und als Moschee genutzt, mittlerweile befindet sich im Innern ein Museum.

In Erinnerung an Prinz Eugen, den Retter des Abendlandes, der einst die Türken vor Wien in die Flucht schlug, gaben sie dem Gebäude seinen Namen.

Ein Affront? Anlass für internationale Konflikte? Mitnichten!

Natürlich würde niemand auf eine solche Idee kommen, Christen in der Türkei schon gar nicht. Aber schauen Sie mal unten:

Diese Moschee ist nach Mehmet II benannt, was durch den Namen Fatih Moschee nicht jedem gleich ersichtlich wird.

So heissen sehr viele Moscheen in Deutschland. Mehmet II war der Eroberer Konstantinopels und für seine Grausamkeiten gegenüber Christen bekannt.

Nach der Eroberung wurde die Kopfsteuer eingeführt für alle Christen und Andersgläubige, die sich nicht zum Islam bekannten und das Gemetzel überlebt hatten.

Das alles ist schon ein paar Hundert Jahre her, aber deshalb noch lange nicht Geschichte, wenn es nach dem Willen von Erdogan und seinen Schergen geht.

Die Namensgebung ist Teil einer invasiven Islamisierungsstrategie außerhalb der Türkei und wird massiv vom türkischen Staat finanziell gefördert.

fatih moschee photo
Photo by opposition24.de

Rücksicht, gegenseitige Achtung und Respekt sehen anders aus!

Bisher war noch keine einzige Klage erfolgreich, um eine solche Namensgebung oder den Bau einer Moschee überhaupt zu verhindern, in Bergisch Gladbach wurde gar der Müezzin Ruf von einem Minarett gestattet.

Kritik an der offensiven Religionsausübung, die mehr und mehr den öffentlichen Raum erobert und die Werte einer offenen, freien Gesellschaft vehement ablehnt, wird in unserem Land als rassistisch oder mit der Wortschöpfung antimuslimischer Rassismus diffamiert.

Zu diesem Angriff auf die Zivilgesellschaft werden wir nicht schweigen! Ein erster Schritt der Islamverbände in Deutschland wäre es, diese Namensgebung zu ändern, als Zeichen dafür, dass man es ernst meint mit einer Säkularisierung, oder nicht?

Schreiben Sie doch mal den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime und schlagen Sie ihm folgendes vor:

Sehr geehrter Herr Mazyek

Die Namensgebung vieler Moscheen als „Fatih Sultan Moschee“ nach dem osmanischen Eroberer und Christenschlächter Mehmet II belastet das Verhältnis zwischen Christen, sonstigen religiösen und nicht-religiösen Einwohnern und Muslimen in unserer Gesellschaft. 

Bitte fordern Sie die Islamverbände auf, ein Zeichen gegen den Hass zu setzen und als Geste des Respekts auf diese Namensgebung zu verzichten.

Mit freundlichen Grüßen

………………………………..

an diese Email: a.mazyek@zentralrat.de

 

 

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