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Lediglich ein Drittel der Bürger besitzt derzeit einen Organspendeausweis. Soll jeder Mensch, der zu Lebzeiten nicht widerspricht, zu einem möglichen Organspender werden – wie es die Widerspruchslösung vorsieht? Keine einfache Frage, auch nicht für die deutsche Bevölkerung: 39 Prozent der Bürger würden am liebsten bei der aktuellen Regelung mit einem freiwilligen Organspendeausweis bleiben. Hingegen können sich 35 Prozent die Widerspruchslösung vorstellen, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in die politische Debatte eingebracht hat. Ein alternatives Modell mit einem zentralen Register, bei dem die Bürger ihren Willen etwa bei Behördengängen äußern, befürworten 25 Prozent der Deutschen. Das ist Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 1.000 Bürgern, die Auskunft darüber gibt, wie die Deutschen zu der aktuellen politischen Debatte um die Organspende stehen.

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2 KOMMENTARE

  1. Genossen, das Framing hierzu muss besser werden!

    Sozialismus ist gut! Kapitalismus ist böse!
    Im Sozialismus gibt es kein Privateigentum!
    Wer seine Organe als Privateigentum betrachte ist kein Sozialist.
    Wer seine Organe nicht den Bedürftigen gibt ist unsolidarisch.
    Wer unsolidarisch ist, schadet der Allgemeinheit und fördert den Kapitalismus.
    Wer anderen lebenswichtige Organe vorenthält ist ein Nazi.
    Wer sich auf die Seite von Nazis stellt, ist auch ein Nazi.

  2. Spahn macht den Job der Ärzte – und Pharma – Mafia.
    Von mir gibt es nix. Garnix, nicht mal einen Fingernagel.
    Wie bei meinem Auto: entweder totaler Schrott oder läuft weiter.

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