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Offenburg, Rammersweier: In der Nacht auf Sonntag fand in einer Festhalle in Rammersweier die geplante Gründungsfeier eines sogenannten „Eritreischen Musik- und Kulturvereins“ statt, zu der etwa 300 Personen aus ganz Baden-Württemberg gekommen waren. Dabei kam es zwischen etlichen Besuchern zu Meinungsverschiedenheiten, die letztendlich in körperlichen Auseinandersetzungen endeten. Die handfesten Streitigkeiten fanden nach ersten Erkenntnissen hauptsächlich vor der Halle statt. Es sollen dabei auch Dachlatten als Schlagwerkzeuge oder zur Drohung eingesetzt worden sein. Hinzugezogene Streifen des Polizeipräsidiums Offenburg, unterstützt durch Beamte der Bundespolizei, konnten die Streitereien beenden. Die Kontrahenten standen überwiegend unter Alkoholbeeinflussung und gaben sich wenig kooperativ.

Bislang wurden vier mögliche Tatverdächtige im Alter zwischen 20 bis 25 Jahren und zwei Geschädigte im Alter von 22 und 25 Jahren identifiziert. Gegen die Verdächtigen wird wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Insgesamt konnten durch die am Wochenende eingesetzten Polizeikräfte die Personalien von 26 Personen festgestellt werden. Bei allen Personen handelt es sich um Männer eritreischer Abstammung. Sowohl die Tatverdächtigen wie auch die Geschädigten stammen nicht aus dem Raum Offenburg und waren zur Veranstaltung nach Rammersweier angereist. Die Ermittlungen zur Klärung der Umstände, die zu den Streitigkeiten geführt haben, dauern, wie auch die Feststellung möglicher weiterer Beteiligten, an.

4 KOMMENTARE

  1. So sind sie eben die Plusbürger, deren Sicherungen viel schwach sind für eine offene Gesellschaft. Kommt ein falsches Wort, oder ein kurzer Rock daher, brennen ihre Schwachmatensicherungen durch. Da wird sicher bald massiv Geld für stärkere Sicherungen gefordert, dabei wäre so einfach all jene dahin zu senden, wo man diese schwache Sicherungen als der Kultur betrachtet. Unser Umfeld ist eben nichts solche selbstentzünder.

  2. Ein Verein zur Pflege der in Eritrea offenkundig üblichen Sitten und Kultur… Solange sie dieses Brauchtum nur innerhalb ihrer Gemeinschaft pflegen, sollte man sie eigentlich nicht dabei stören.

    Soviel Kultursensibilität sollte man von der Polizei eigentlich erwarten dürfen.

    Vielleicht können sie sich ja bald auch von der Dachdeckerinnung sponsoren lassen, damit stets genug Dachlatten am Veranstaltungsort sind.

    „Wertvoller als Goldstücke“… 5% SPD sind noch viel zu viel…

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