Foto: Designed by Freepik

Wien: „Für die EU und damit für Österreich kommt ein nicht ausreichend erprobter Impfstoff nicht in Frage. Zwar erhoffen wir alle, dass möglichst bald ein Impfstoff gegen Covid-19 vorhanden ist, aber Qualität und Sicherheit gehen vor. Es gibt klare Regelungen zur Erprobung und diese müssen zu 100% eingehalten werden“, erklärt Österreichs Gesundheitsminister Rudi Anschober.

Mit Stand 10.8.2020 befinden sich laut WHO 28 Impfstoffkandidaten in klinischer Entwicklung, davon bereits 6 Impfstoffkandidaten in der klinisch bedeutsamen Phase 3 der Impfstofftestung.

Anschober ist  zuversichtlich, dass 2021 ein oder mehrere umfassend getestete, sichere, wirksame und zugelassene Impfstoffe vorliegen. „Ich bin froh darüber, dass es uns gelungen ist, dass in der EU keine nationalen Alleingänge, sondern ein gemeinsames Vorgehen bei Verhandlungen mit den potentiellen Produzenten und der Beschaffung der Impfstoffe verwirklicht wird. Österreichs Ziel ist dabei, eine Impfung für alle zu ermöglichen, die sich impfen lassen möchten. Ich hoffe sehr, dass wir dieses Ziel ehestmöglich erreichen. Derzeit arbeiten wir an der Impfstrategie, um Vorgangsweise, Vorrang und Logistik für diese Schlüsselphase im Kampf gegen Covid-19 gut vorzubereiten“, so Anschober. Innerhalb der EU werden die reservierten Liefermengen jeweils nach Bevölkerungsanteil aufgeteilt, und da entspricht Österreichs Bevölkerungsanteil etwa zwei Prozent. (via apa/ots)

6 KOMMENTARE

  1. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, insbesondere für Impfgegner, die sofortige Freigabe des Heilmittels zu fordern.

    Schon ein Plazebo-Fux, dieser Putin. Wer heilt hat Recht, höhö….;-)

  2. Mein lieber Rudi, lassen Sie sich doch einfach den amerikanischen und den russischen Impfstoff in die
    Blutbahnen jagen, somit hätten Sie sich mit der U.S.A. und Rußland innig vereint, nach dem Motto der ehe-
    maligen K.u.K – Monarchie: bella gerant alii tu felix austria nube! Dann hätten Sie Österreich einen großen
    Dienst erwiesen – nie wieder Krieg mit den Amis und nie wieder Krieg mit Ruskis!

    Für Sie würde dann gelten: Nie wieder krank (denn doppelt gespritzt hält besser)!

  3. An solchen Stellen zitiere ich gerne Manfred Spitzer.

    Zitat: „Wenn man wissen möchte ob Bonbons gut für Kinder sind, muss man Experten für Kinder fragen und nicht Experten für Bonbonmarketing.“

    Das lässt sich auch auf andere Bereiche Übertragen.

  4. Es gibt eine tolle Lösung: wer wollte nich schon immer einmal St. Petersburg sehen oder andere Kulturstätte in Russland. Und wer könnte sich dafür nicht nebenbei 10 Minuten Pause gönnen, um einen preisgünstigen russischen zertifizierten Arzt die Spritze setzen lassen?

Comments are closed.