Diesel - Foto: O24 CC 2.0
Diesel – Foto: O24 CC 2.0

Neidisch blicken unzufriedene Deutsche nach Frankreich, wo wieder einmal ein Generalstreik das ganze Land lahmlegt. „Wir Deutschen kriegen so etwas nie hin“ und ähnliches kann man in den sozialen Netzwerken lesen. Dabei sind die Franzosen nicht besser dran. Erst wählen sie die Bankenmarionette Macron um eine Schreckensherrschaft von Le Pen zu verhindern, jetzt gehen sie auf die Barrikaden, das verstehe wer will. Was hat die „Revolution“ den Franzosen überhaupt gebracht, außer der Herrschaft des Terrors durch die Jakobiner, der anschließenden Machtübernahme durch Napoleon bis hin zur Niederlage bei Waterloo? Den Blutzoll, wie er noch heute in der französischen Nationalhymne besungen wird, zahlen stets die einfachen Bürger. Und so werden auch die Proteste gegen Macron daran nichts ändern.

In Deutschland zieht man die Daumenschrauben nicht ganz so fest an. Der Feldversuch Frankreich dient als Maßstab für die jetzt öffentlich gewordenen Pläne des Umweltbundesamtes. Diesel soll teurer werden, aber nur um 70 Cent. Viel zu wenig, um eine Revolte auszulösen. Den größeren Posten bei der stillen Enteignung hat die EZB durch ihre Negativzinspolitik übernommen, neuerdings auch unter dem Deckmantel angeblicher „Klimaziele“. Erst wenn der Kühlschrank nicht mehr gefüllt ist, gehen die Massen auf die Straße, nicht aber um diese Regierung zum Teufel zu jagen, sondern um den Nachbar auszurauben. Die Purge hat begonnen!