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Peggychoucair / Pixabay

Ich liebe meinen alten, weißen Mann
Wenngleich er manche Dinge
Nicht so richtig kann.

Er sorgt für mich
Und denkt beständig an mein Wohl.
Er sagt, er liebt mich ewiglich
Und kocht mir Blumenkohl.

Ich liebe meinen alten, weißen Mann,
auch wenn er einen Reifen
nicht montieren kann.

Doch dafür trägt er mich auf Händen,
Und hilft den armen Menschen
Mit seinen edlen Spenden.

Ich liebe meinen alten, weißen Mann,
oblgeich er nicht mit Schneidwerkezug
hantieren kann.

Statt dessen müht er sich tagein, tagaus
Und baut mir von dem eignen Geld
Ein schönes, sich’res, großes Haus.

Ich liebe meinen alten, weißen Mann,
wenngleich er keinen Nahkampf kann.

Doch dafür schenkt er mir Preziosen,
tiefe Achtung, rote Rosen.

Ich liebe meinen alten, weißen Mann,
weil er mein Herz verstehen kann.

Und käme nun ein bunter Mann,
und trüge sich an mich heran,
wird er mein Herz gewiss verfehlen
weil ihm die Gaben meines Mannes fehlen.

D’rum lieb ich meinen alten, weißen Mann,
weil er allein mein Herz verstehen kann.

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Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. Sie reist viel durch Deutschland und die Welt. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert.

5 KOMMENTARE

  1. Maria Schneider hat sich den klaren Blick bewahrt den viele wenn nicht alle GrünLinken Frauen in der westlichen Hemisphäre vermissen lassen.
    Herzlichen Dank dafür
    Ein alter weißer Mann

  2. Ich werde immer stutzig, wenn Frauen in den „Krieg“ ziehen, um uneigennützig Männer zu retten. 🙂

    Ich liebe meine alte, weiße Frau
    Wenngleich sie manche Dinge sieht
    wie’s rosa Schweinchen Superschlau

    Ich sorg für sie
    Und denk beständig an ihr Wohl.
    Sie sagt, sie liebt mich ewiglich
    und bestellt sich häufig Schuh mit Sohl.

    Ich liebe meine alte, weiße Frau,
    auch wenn sie dieses Dekozeug
    betreibt bis hin zum Supergau

    Doch dennoch trag ich sie auf Händen,
    Und helf den armen Menschen
    Mit meinem letzten Hemd sie darf es spenden.

    Ich liebe meine alte, weiße Frau,
    obwohl sie stehts das neu’ste Smartphones braucht.
    Selbst dann noch wenn das Konto mau.

    Deshalb müh ich mich tagein, tagaus
    Und baue ihr von meinem Geld mit meiner Kraft
    Ein schönes, sich’res, großes Haus.

    Und wenn es irgendwann geschafft
    Geht sie dort niemals wieder raus.

    Ich liebe meine alte, weiße Frau,
    obwohl ich nie zum Nahkampf darf.
    Der Hase bleibt dann besser hier
    sie mag halt lieber Schmusetier.

    Doch dennoch schenk ich ihr Preziosen,
    des Nachts ist trotzdem tote Hosen.

    Ich liebe meine alte, weiße Frau,
    trotz Klunker mehr als Augen hat ein Pfau.

    Und käme nun ein junges, buntes Weib,
    und trüge sich an mich heran,
    auch wenn die Gaben ihr nicht fehlen,
    wird Ilses Nudelholz uns nicht verfehlen.

    D’rum lieb ich meine alte, weiße Frau,
    und nun ist Schluß, muss wieder schuften auf dem Bau.

  3. Ode?

    Da steht doch nur, dass der alte weiße Mann nichts weiter ist als bestenfalls ein liebenswerter, braver Trottel, der zur Versorgung der (weißen) Frau gerade noch gut genug ist.

    Ode an die junge weiße Frau:

    aber Schneewitchen hinter den sieben Bergen…

    alles nur ein Frage der Zeit.

  4. Mühe gibt sich das Regime,
    Gruppen durch den Dreck zu ziehn,
    aufzuhetzen gegennander,
    dass sie traben hinternander.

    Jetzt wird der alte Mann, weiss, eingetütet,
    staatliche Hetze, legalisiert,
    oft ists die weisse Frau, die wütet,
    alt oder nicht – Hässlichkeit maximiert.

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