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Für Waffengegner ist das ein Schlag in die Magengrube, während freiheitsliebende Bürger nun aufatmen können. In der mittlerweile neunten Instanz bestätigte der Oberste Gerichtshof nun das „Second Amendment“, den zweiten Zusatz der US-Verfassung, nachdem alle Bürger das Recht haben, in der Öffentlichkeit Waffen zu tragen.

Als Kläger trat George Young aus dem US-Bundesstaat Hawaii auf, weil ihm die Behörden verboten hatten, in der Öffentlichkeit eine Handfeuerwaffe zu tragen, er hätte dafür eine Lizenz beantragen müssen. Diese Praxis ist auch in anderen Bundesstaaten üblich. Während Texas sich auf das „Second Amendment“ beruft, setzen Florida, Illinois und der District of Columbia auf strikte Waffenverbote.

George Young hat nun eventuell ein wegweisendes Urteil erwirkt, das für heiße Diskussionen sorgen wird. „Wir nehmen das Problem der Waffengewalt nicht auf die leichte Schulter“, begründete Richter Diarmuid O’Scannlain sein Urteil vom Dienstag. „Aber der zweite Zusatzartikel schützt das Recht, eine Waffe zur Selbstverteidigung in der Öffentlichkeit zu tragen.“

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