Oberhausen: Psychisch auffälliger in unverständlicher Sprache redender „Mann“ küsst Kleinkind auf den Mund

    Oberhausen – eine ganz normale Stadt in der bunten Republik:

    Großes Aufsehen verursachte gestern Nachmittag eine Tat auf dem Spielplatz an der Westfälischen Straße / Heinestraße. Zusammen mit anderen Müttern und Kindern war auch eine Oberhausenerin (39) mit ihrer einjährigen Tochter dort. Das Kleinkind spielte im Sandkasten, als plötzlich ein unbekannter Mann das Kind hochhob und auf den Mund küsste. Sofort schrien die Mutter und andere Besucherinnen ihn an, woraufhin er das Kind sofort wieder absetzte und flüchtete.

    Mehrere Polizisten fuhren, von der Mutter schnell per Notruf 110 informiert, zu dem Spielplatz. Schon auf der Anfahrt zum Einsatzort entdeckte eine Streifenwagenbesatzung den Flüchtigen auf der Gildenstraße.

    Der Verdächtige (43) machte einen psychisch auffälligen Eindruck. Er schrie immer wieder laut in einer für die Polizisten unverständlichen Sprache. Dabei zeigte er starke Stimmungsschwankungen zwischen Aggressivität und depressivem Verhalten.

    Während die Polizisten die Personalien des Verdächtigen feststellten, hatte sich eine größere Menschenmenge um sie herum gebildet. Die Stimmung der „Gaffer“ drohte zu kippen, als einige Personen die Polizisten aufforderten, den Mann doch in Ruhe zu lassen, da er doch wohl offensichtlich behindert sei.

    Erst als weitere Streifenwagenbesatzungen eintrafen, beruhigte und zerstreute sich die Menge.

    Der Verdächtige wurde auf der Polizeiwache von einem Notarzt untersucht. Von Vertretern des Ordnungsamtes wurde der Mann anschließend in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen.