Nürnberger Zeitungen weigern sich, AfD Werbung zu schalten

Es ist nicht überraschend, aber dennoch erstmals öffentlich und offiziell: Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung behandeln die AfD nicht neutral. Vielmehr entspricht die AfD nicht der „politischen Richtung und Weltanschauung“ des Verlages. Dies wurde der Partei schriftlich mitgeteilt.

Hintergrund war eine Anfrage, ob anlässlich der Bundestagswahl eine (bezahlte) Anzeige in der NN/NZ gebucht werden könnte. Erst wurde die Anfrage grundlos abgelehnt. Auf Nachfrage wurde der Verlag dann etwas konkreter.

Die AfD Nürnberg kontert bissig: „Wen wundert es da, dass speziell die Nürnberger Nachrichten nur tendenziös und wertend über uns berichten? Spätestens jetzt sollte jeder politisch Interessierte wissen, dass er beim Lesen dieser Zeitung zwar weiß, was in der Zeitung steht, nicht jedoch, was wirklich in der Welt passiert. Denn Neutralität, Seriosität und Glaubwürdigkeit wird er beim Verlag der NN/NZ wohl kaum finden. Der Verlag folgt lediglich seiner eigenen politischen Weltanschauung.

Unser Tipp: Wenn Sie demnächst von Abo-Verkäufern des Verlages angesprochen werden, sich doch bitte ein NN- oder NZ-Abo zuzulegen, lehnen Sie dankend mit dem Hinweis ab, dass Sie Wert auf seriösen und neutralen Journalismus legen und NN/NZ daher nicht Ihrer Weltanschauung entsprechen.

Seit 1998 haben die NN übrigens fast 30% verkaufte Auflage verloren. Wäre doch gelacht, wenn man diesen Wert nicht noch weiter nach oben schrauben könnte“

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3 Kommentare

  1. Wenigstens haben die den Mut, nicht lange um den heißen Brei herum zu labern.Wenn die eine AfD- Werbung veröffentlichen würden gäbe es nichts mehr von der csU.
    Vielleicht nach der kommenden Wahl.

    • Doofrind, da kennen Sie Nürnberg aber sehr schlecht.
      Das hat zu 99 Prozent nichts mit der CSU zu tun, sondern
      mit der SPD. Nürnberg ist eine total versiffte rote
      Sozialisten-Stadt.
      Das schlimme ist, diese versifften Gehirne glauben auch
      noch, dass Sie die besseren Demokraten sind !

  2. Genau das war der Grund, warum wir Ende 2015 nach über 20 Jahren unser Abo der Nürnberger Nachrichten gekündigt haben!

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