Nürnberg: „Jugendlicher“ zerstört Rettungswagen und verletzt Sanitäterin

    Unglaublich verhielt sich heute Morgen ein 17-jähriger Jugendlicher in der Nürnberger Innenstadt, berichtet die Polizei. Er zerstörte einen Rettungswagen und verletzte eine Sanitäterin.

    Gegen 02:00 Uhr riefen Zeugen den Rettungsdienst in die Kaiserstraße, nachdem eine junge Frau gesundheitliche Schwierigkeiten hatte. Als die Helfer eingetroffen waren und mit der Versorgung im Rettungswagen begannen, wollte der 17-Jährige – der Freund der Patientin – auch in das Fahrzeug. Dies wurde ihm allerdings verweigert.

    Aus Verärgerung schlug er nun mit einem Gegenstand mehrere Scheiben des Rettungswagens ein und verletzte dadurch eine behandelnde Sanitäterin. Außerdem riss er die Scheibenwischer des Wagens ab.

    Beamte der PI Nürnberg-Mitte nahmen den mit 1,7 Promille betrunkenen Jugendlichen noch vor Ort fest und fuhren ihn zur Dienststelle. Dort stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth nach Sachverhaltsschilderung sofort Antrag auf Erlass eines Haftbefehls. Der Beschuldigte wird nach seiner Ausnüchterung einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg vorgeführt.

    Am Rettungswagen, der im Übrigen nicht mehr einsatzbereit ist, entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Die verletzte Sanitäterin musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

    Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und gemeinschädlichen Sachbeschädigung wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

    Weitere Hintergründe wurden nicht genannt.

    2 KOMMENTARE

    1. Ist er vielleicht mal als „Einwurfkind“ zu hart in der Babyklappe aufgeschlagen???
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      Und gibt es zu dem 17-jährigen Vollpfosten, mit seinem mit 1,7 Promille Pegelstand, auch die dazu passenden Erziehungsberechtigten, die ihm mal zur Abwechslung mit 10.000, -€ für eine Saniwagen-Reparatur statt für Sex, Alc & Drogen aushelfen können?
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      Sperrt ihn weg, bis er 18 ist. Lasst ihn (bei familiärer Insolvenz) solange im Steinbruch ein Antiaggressionstraining mit Hammer und Meißel absolvieren, bis mit dem Verkaufserlös seiner erschaffenen Kunstwerke der von ihm angerichtete materielle und seelische Schaden beglichen ist!

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