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Die Kinderärzte in NRW sehen die Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht kritisch. „Es wäre angesichts steigender Infektionszahlen weiterhin sinnvoll, im Unterricht Masken zu tragen. In kleinen, schlecht belüfteten Klassenzimmern sitzen oft große Schülergruppen. Da werden ansteckende Aerosole schnell überall verteilt“, sagte Christiane Thiele, Landesvorsitzende des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. Thiele forderte: „Wir müssen jetzt genau beobachten, wie sich die Infektionen an Schulen weiter entwickeln. Wenn es künftig erforderlich sein sollte, ganze Schulen statt einzelner Klassen zu schließen, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen, müssen wir unbedingt zur Maskenpflicht wieder zurückkehren.“ Sie unterstütze die Initiative einiger Schüler, trotzdem eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen: „Einige Schüler haben schon entschieden, freiwillig die Maske weiter zu tragen. Das halte ich für sehr vernünftig. Auch wäre es gut, wenn zumindest Lehrer eine Maske trügen. Sie müssen laut sprechen – und sind damit potenziell sehr ansteckend.“

4 KOMMENTARE

  1. So ein bischen Pandemie ist schon cool. Akute Lebensgefahr, außer für vorbildliche Jungpioniere mit Mundtüchern. Ich schlage einheitliches blau oder rot vor. So erkennen sie sich, so solidarisieren sie sich.

    Würden diese „Kinderärzte“ selber auch, nur mit Spucklappen geschützt, im Ebolagebiet aushelfen? Ist ja nach deren wissenschaftlichen Erkenntnissen völlig ausreichend als Virenschutz.

    Die „Alltagsmaske“ ist der neue Aluhut. Schützt sicher vor gefährlicher Coronastrahlung.

  2. Es wird aber diesmal nicht in Gefangenschaft gegangen und somit Pardon gewährt. Nein, hier wird nach Standrecht geurteilt. Vollstreckung ohne Verzögerung. Berufungsverhandlung sofort.
    Danach wird füsiliert oder so ähnlich.

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